National Instruments »Fünf Kerntechnologien treiben das Internet of Things voran«

Die Begriffe Internet of Things und Industrie 4.0 zu definieren, fällt schwer. In seiner Keynote anlässlich des VIP 2014 unterstrich Rahman Jamal, National Instruments, dass IoT kein für sich allein stehender Terminus ist, sondern im Wesentlichen auf dem Zusammenwirken von fünf Technologien basiert.

»Für das Internet of Things gibt es keine Definition.« Davon ist Rahman Jamal, Global Technology & Marketing Director von National Instruments, überzeugt. »Vielmehr setzt sich das, was man darunter versteht, aus verschiedenen Aspekten zusammen. Wir haben fünf Kerntechnologien identifiziert, die in ihrer Kombination das Internet der Dinge vorantreiben: das Moore‘sche Gesetz, das Metcalfe‘sche Gesetz, Batterietechnologien, die drahtlose Kommunikation und die Sensorik.

Das Moore’sche Gesetz besagt, dass die Komplexität und Integrationsdichte von ICs immer höher werden. Im Zuge dessen werden Prozessoren immer kleiner, schneller und preisgünstiger.

Das Metcalfe‘sche Gesetz wiederum hat uns gezeigt, dass der Wert eines Netzwerks jedes Mal im Quadrat der Anzahl der Knotenpunkte steigt – N2/2, wobei N die Anzahl der Teilnehmer bzw. Knotenpunkte ist –, wenn wir einen neuen Knotenpunkt hinzufügen. Das bringt uns dazu, Dinge immer mehr miteinander zu vernetzen.

Auch die Batterietechnologien werden immer besser, so sind mobile Plattformen mittlerweile schon weit über zwölf Stunden voll einsatzfähig, bis sie erneut geladen werden müssen.

Im Bereich der Kommunikation steigen wir mehr und mehr von einer drahtgebundenen auf eine drahtlose Infrastruktur um. So können wir auch von dort auf Netzwerke und das Web zugreifen, wo eine drahtgebundene Kommunikation nicht möglich ist, die Netzabdeckung verbessert sich und die Kommunikation wird schneller.

Die fünfte der Haupttechnologien sind die Sensoren – ohne sie gibt es kein Internet der Dinge. Hier hat sich in den letzten Jahren eine Menge getan in puncto Größe, Kosten und Verbreitung. Alle diese Technologien sind bereits verfügbar – aber erst ihr Zusammenspiel ist das, was wir als Internet of Things bezeichnen.«