IBMs neuer Watson IoT Hauptsitz München Der erste Blick hinter die Kulissen

Pepper heißt die kleine Roboterdame, die die Besucher am Eingang des Industry Labs im Watson IoT Center begrüßt. Sie antwortet artig auf Fragen von Heike Kammerer, Watson IoT Industry Lab Leader
Pepper heißt die kleine Roboterdame, die die Besucher am Eingang des Industry Labs im Watson IoT Center begrüßt. Sie antwortet artig auf Fragen von Heike Kammerer, Watson IoT Industry Lab Leader

Der Andrang im neuen Watson IoT Center ist seit der Eröffnung am 16. Februar riesig. Wir durften bereits hinter die Kulissen schauen.

Auf Einladung der Hannover Messe zum Thema “Digital Factory” durfte die Fachpresse einen exklusiven Blick ins neue “Heiligtum” von Watson IoT werfen – passenderweise angesiedelt in einer der exponiertesten Lagen Münchens: den Highlight Towers im Münchener Norden. “Mit diesem Standort hat IBM das erste Headquarter außerhalb der USA eröffnet”, verkündet Niklaus Waser, VP und Chef des Watson IoT Centers von IBM in München.  Rund 200 Mio. US-Dollar hat IBM bislang in den Standort investiert. Besondere Vergünstigungen der Stadt München habe es nicht gegeben, unterstreicht Waser. Dass die Wahl auf München fiel, liege daran, dass Süddeutschland ein Hotspot für die Zukunftsmärkte Automotive und Industrie ist.
 

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Ein Blick ins Watson IoT Center München

Das erste IBM Headquarter außerhalb der USA öffnet seine Pforten in München

Mit der Eröffnung des Centers fiel auch der Startschuss für das IBM Innovationsökosystem rund um künstliche Intelligenz - KI - und IoT.

Mitglied dieses  Ökosystems ist unter anderem BMW. Das Unternehmen wird einen Teil seiner Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten in eines der neu geschaffenen IBM Industry-Collaboratories in das IoT-Center verlagern. Insgesamt werden in München rund 1.000 IoT-Experten von IBM gemeinsam mit Partnern und Kunden zusammenarbeiten. Dazu gehören ab sofort auch die europäische Technologie-Initiative EEBus, BNP Paribas, Capgemini, Tech Mahindra und Avnet.

Mit dem weltweiten Watson IoT-Headquarter in München beschreitet IBM neue Wege der Zusammenarbeit: So werden in so genannten Collaboratories – eine Zusammensetzung aus den Worten „Collaboration“ und „Laboratories“ – IBM Experten gemeinsam mit Kunden, Partnern und Forschungseinrichtungen an neuen kognitiven Technologien und Lösungen arbeiten. Diese offene, unternehmens- und grenzüberschreitende Zusammenarbeit wird damit gleichzeitig zur Keimzelle eines neuen Ökosystems für Innovation.

„Wir haben mittlerweile in unserem Geschäftsbereich weltweit über 6000 Kunden und Partner, von denen sehr viele mit uns im Watson IoT Center zusammenarbeiten wollen“, sagt Harriet Green, General Manager, IBM Watson IoT, Cognitive Engagement and Education. „Gemeinsam werden wir ein neues globales Ökosystem für Innovation auf den Weg bringen, in dem erforscht wird, wie kognitive und IoT-Technologien ganze Branchen und unser tägliches Leben verändern.“