Sigfox expandiert Das Ökosystem ist da

Greatech entwickelt kundenspezifische Sigfox-Lösungen auf Basis der Funktransceiver 
von Radiocrafts, WISOL und Innocom, die das Unternehmen in Europa vertreibt. In der Ethernet-zu-Sigfox-Plattform von Greatech ist ein Sigfox Modul von Radiorafts integriert.
Greatech entwickelt kundenspezifische Sigfox-Lösungen auf Basis der Funktransceiver von Radiocrafts, WISOL und Innocom, die das Unternehmen in Europa vertreibt. In der Ethernet-zu-Sigfox-Plattform von Greatech ist ein Sigfox Modul von Radiorafts integriert.

Das Low-Power-Wide-Area-Netzwerk Sigfox wird bis Ende 2018 in Deutschland flächendeckend verfügbar sein, das Ökosystem existiert heute schon.

Das Rollout wurde bereits in vielen Ländern Europas wie Spanien, Frankreich, Benelux, Dänemark, Irland und Tschechien vollzogen. Doch welche Elemente sind erforderlich, um ein Device an das Internet of Things anzuschließen? Welche Systeme passen auf mich und meine Bedürfnisse? Sind sie auf dem Markt erhältlich?

Um diese Fragen beantworten zu können, ist ein etabliertes Ökosystem erforderlich, das von Consulting-Leistung bis hin zu einzelnen Bauelementen, fertigen Devices und einer Cloud-Plattform alles liefern kann. Das Angebot von Sigfox reicht von Bauelementen und Baugruppen über x-to-Sigfox-Plattformen und applikationsfertigen Sigfox-befähigten Sensoren bis hin zu Systemen für die Cloudintegration und für spezifische Märkte – wie beispielsweise die Fernauslesung von Stromzählern, die Füllstandsmessung von Glascontainern oder ein Notfallmeldesystem bei der Benutzung eines Defibrillators. Auch viele ODM-Partner stehen bereit, die OEMs bei der Sigfox-Integration helfen und hierfür bereits jahrelange Erfahrung gesammelt haben.

Es ist deshalb nicht verwunderlich, dass Anwender wie Airbus, Air Liquide und der Nutzfahrzeug- und Landmaschinenkonzern CNH Industrial (zu dem so bekannte Marken wie Iveco oder Magirus Deutz gehören) auf Sigfox setzen. Im Bereich des Trackings nutzt bereits heute Airbus den Geolokalisationsservice von Sigfox, um seine Ersatzteillogistik europaweit zu kontrollieren und zu optimieren.

Air Liquide will Sigfox zum Aufbau einer intelligenteren Beschaffungslogistik für CO2-Flaschen nutzen, die Fast-Food-Ketten an den Zapfanlagen für die Softdrinks einsetzen. Die vom Servicepartner Alizent entwickelte Sigfox-Konnektivität erlaubt es dem Gasanbieter, präzise Daten über die verteilten Bestände an Mehrwegflaschen zu erheben. Diese Informationen bieten Air Liquide erstmals Einblicke in seine Wertschöpfungskette, bis hin zu den verteilten Theken der Kunden. Möglich werden so auch Serviceangebote für Vendor Managed Consumables, so dass Kunden ihre selbstgemanagten Pufferlager abbauen können. Air Liquide könnte also eigenständig die Verfügbarkeit beim Kunden sicherstellen. Und Kunden werden so von Bestandsmanagement- und Dispositionsaufwendungen entlastet.