GTC Semiconductor Brücken-SoC von Sigfox zu LTE

Sigfox schafft ab sofort IoT-Interoperabilität.
Der Hybrid-Betrieb von zellularer Mobilfunkanbindung und Sigfox-Konnektivität ermöglicht es, die traditionellen zellularen Netze mit den Sigfox-Low-Power-Wide-Area-Network zu verbinden

Sigfox und GCT Semiconductor haben gemeinsam einen Hybridbaustein für die Anbindung von LTE/GSM an Sigfox Wireless entwickelt.


Der hochintegrierte Single-Chip GDM7243I von GCT Semiconductor übernimmt die IoT-Vernetzung von LTE-Kategorie M1 / NB1 / EC-GSM sowie Sigfox Wireless. Damit bietet der neue Chip zusätzliche  Konnektivitätsoptionen für IoT-Anwendungen ohne zusätzliche Stückkosten.

Bereits mehrere OEM-Kunden entwerfen auf Basis des GDM7243I-SoC von GCT Semiconductor ihre Systeme, um verschiedene IoT-Geräte für Tracking, Wearables, Sicherheit, Landwirtschaft, Gesundheitswesen, Industrie und Comsumer zu aufzubauen.

»LPWAN und Mobilfunkanbindung sind komplementäre Technologien. Der GDM7243l nutzt das Beste aus beiden Welten – nämlich eine lange Batterielaufzeit mit Sigfox und einen hohen Durchsatz durch zellulare Mobilfunkanbindung«, sagt Ludovic Le Moan, CEO von Sigfox.

Das bestätigt Andres Escribano, New IoT Connectivity Director von Telefonica: »Auf dem MWC im Februar 2017 hat Telefonica seine Unterstützung der Sigfox Wireless IoT Konnektivität als komplementäre Technologie zu seinen Mobilfunknetzen bekanntgegeben. Der GDM7243I SoC mit Hybrid-Modus für Sigfox Konnektivität macht neue Nutzungsmodelle möglich, um das Wachstum des IoT-Marktes zu beschleunigen.«

Der Hybrid-Betrieb von zellularer Mobilfunkanbindung und Sigfox-Konnektivität ermöglicht es, die traditionellen zellularen Netze mit den Sigfox-Low-Power-Wide-Area-Network zu verbinden, was den jungen IoT-Märkte neue Impulse geben wird. Mit dem GDM7243I können die OEMs beispielswiese Trackinggeräte mit langer Batterielaufzeit zu entwickeln und sie über mehrere Jahre mit dem IoT-Netzwerk von Sigfox Wireless verbinden – ohne Batterietausch oder Nachladen.

»Mit dem GDM7243I ausgestattete IoT-Geräte verbinden sich im regulären Betrieb mit dem globalen Sigfox-Netzwerk und stellen nur bei Bedarf auf LTE Cat M1, NB1 oder EC-GSM-Netze um«, sagt John Schlaefer, CEO von GCT Semiconductor.

Tracking-Geräte, die auf dem GDM7243I SoC basieren, arbeiten zur Standortverfolgung im Sigfox-Netzwerk, wechseln aber im Falle des Verlassens eines Geofencing-Bereichs in das Mobilfunknetz. Hybrid-Geräte können sich mit dem Sigfox Wireless IoT Netzwerk verbinden, um im Low-Power-Modus ausschließlich Benachrichtigungen zu senden und zu empfangen. Das Sigfox-Netzwerk kann aber auch als Backup-Konnektivität für Hybrid-Geräte genutzt werden. Einsatzbereiche der Sigfox-Konnektivität sind in diesem Fall unter anderem Mobilfunkübertragungsbeschränkungen, Überlastungen, Zusammenbrüche oder beabsichtigte Störungen von Sicherheits- und/oder Alarmsystemen. Hybrid-Geräte verbessern zudem die Gerätesicherheit, indem sie die Möglichkeit bieten, gestohlene Telefone und andere Devices global zu lokalisieren und zu deaktivieren sowie Notfallalarm- und Beacon-Funktionen bereitzustellen.

Der GDM7243I SoC ist die neueste Ergänzung des 4G-LTE-Produktportfolio von GCT Semiconductor und ein wichtiger Baustein im Rahmen des Engagements von GCT, Kunden zu unterstützen, die sich auf IoT-Anwendungen konzentrieren. Die Ergänzung der Sigfox Wireless IoT-Konnektivität bringt zusätzlichen Nutzen für GCT Kunden. Weiter Informationen über den SoC GDM7243I finden Sie unter www.gctsemi.com. Musterstücke des GDM7243I SoCs können bei Alex Sum (AlexSum@gctsemi.com oder + 1-408-434-8022) angefordert werden.