Distributed Ledger in der Logistik Blockchain spart Samsung 20 % Kosten

Die Blockchain-Plattform Nexledger bildet das Zentrum, von dem aus Samsung die gesamte digitale Transformation des Unternehmens vorantreiben will.
Die Blockchain-Plattform Nexledger bildet das Zentrum, von dem aus Samsung die gesamte digitale Transformation des Unternehmens vorantreiben will.

Die Distributed Ledger Technology, zu der auch die Blockchain gehört, will Samsung nutzen, um die Lieferkosten zu senken: 20 Prozent sollten drin sein.

Laut The Business Times will Samsung Electronics mit dem System die weltweiten Lieferungen im Umfang mehrerer 10 Milliarden Dollar steuern und verfolgen. Die Publikation zitiert Song Kwang Woo,  Leiter der Blockchain-Aktivitäten von Samsung SDS, mit den Worten, dass diese Technik enorme Auswirkungen auf die Lieferketten der herstellenden Industrien nehmen werde. Allein der Papierkrieg mit Grenz- und Zollbehörden ließe sich so drastisch reduzieren. Zudem könne ein Blockchain-System dazu beitragen, die Zeit zwischen der Präsentation und der tatsächlichen Auslieferung neuer Produkte zu verringern. Die Blockchain-Plattform bildet das Zentrum, von dem aus Samsung die gesamte digitale Transformation des Unternehmens vorantreiben will.

Gartner prognostiziert, dass Geschäftsaktivitäten im Umfeld der Blockchain 2015 auf einen Umsatz von 176 Mrd. Dollar kommen wird.

Samsung SDS Solution Business hatte schon im Juli 2017 im Rahmen einer Präsentation auf der Money 20/20 in Kopenhagen Nexledger vorgestellt, die Blockchain-Plattform von Samsung SDS. Hier ging das Unternehmen  auch auf Smart Contracts ein, die sich in einem weiten Umfeld nutzen lassen, für Versicherungen genauso wie für automatisierte Zahlungen bis hin zur Logistik.

Samsung war schon 2016 dem Hyperledger-Projekt der Linux Foundation beigetreten, im folgenden Jahr der Enterprice Ethereum Alliance.