Minol-Zenner-Gruppe investiert Aufbruch in die LoRa-Welt für Smart Cities

(v.l.) Borislav Stöckermann, Digitalisierungsexperte, Geschäftsführer Zeljko Petrina und Alexander Lehmann (alle Minol-ZENNER-Gruppe) mit den Geschäftsführern v. ZENNER IoT Solutions Matthias Behrens und Dr. Niklas Klein
Borislav Stöckermann, Digitalisierungsexperte, Geschäftsführer Zeljko Petrina und Alexander Lehmann (alle Minol-ZENNER-Gruppe) mit den Geschäftsführern von Zenner IoT Solutions Matthias Behrens und Dr. Niklas Klein (v.l.)

Zenner setzt auf Digital Transformation und hat einen Teil der ehemaligen Digimondo übernommen. Außerdem ist das Unternehmen an den LoRa-Start-ups Tracknet und an Smartmakers beteiligt.

Ziel ist es, durgängige Systeme für  Smart Utilities, Smart Cities und Industrie 4.0 anbieten zu können. Unter BK IoT Solutions firmierte ein Teil der ehemaligen Digimondo bisher, die Zenner jetzt übernommen hat und die sie ab jetzt als Zenner IoT Solutions GmbH weitergeführt. Der Saarbrücker Mess- und Systemtechnikhersteller will damit den Wandel vom Gerätehersteller zum Systemanbieter im Verbund der Minol-Zenner-Gruppe vorantreiben.

Das gilt umso mehr als Minol-Zenner sich kürzlich auch an den Start-ups TrackNet und Smartmakers beteiligt hat. Allen drei Firmen ist gemeinsam, dass sie IoT-Systeme auf Basis der LoRa-Technik entwickelt haben.

Der Gründer von TrackNet, Hardy Schmidbauer, hatte als Director of Wireless Products von Semtech die LoRa-Technik vorangetrieben und die LoRa-Alliance geründet. Jetzt möchte er als CEO von TrackNet neue Geschäftsmodelle auf Basis der LoRa-Technik erschließen.

Digimondo wurde ursprünglich als Tocher von EON gegründet, die sich zum Ziel gesetzt hatte, Städte auf Basis der LoRa-Technik smart zu machen. Da lag es nahe, dass sich das junge Unternehmen zunächst mit Smart Metering, also vor allem mit der Zählerfernauslese beschäftigte. Anscheinend passte EON und die Neugründung doch nicht so gut zusammen, wie ursprünglich angenommen, so dass schließlich die BK IoT Solutions ausgegründet wurden, über die sich nun Zenner einen Zugang zur IoT-Welt auf LoRa-Basis verschaffen will.

»Zenner IoT Solutions begleitet Städte, Stadtwerke und städtische Betriebe beim digitalen Wandel. Unsere Apps machen Daten, die über das Internet der Dinge ausgelesen werden, speziell für diese Zielgruppe nutzbar. Stadtwerke und Kommunen können so effizienter wirtschaften und sogar neue Geschäftsmodelle gründen«, sagt Dr. Niklas Klein, Geschäftsführer von Zenner IoT Solutions.

Beispiele für smarte Dienste sind: die Fernauslesung von Wasser-, Gas- und Stromzählern, das laufende Monitoring von Umweltdaten wie Luftverschmutzung oder Wasserstände, die Überwachung von Trafostationen, die smarte Steuerung der Straßenbeleuchtung oder intelligente Parksysteme.

»Aus Sicht der Minol-ZENNER-Gruppe ist die neue Gesellschaft ein wesentliches Puzzlestück unserer Digitalisierungs-Offensive. Wir haben unser IoT-Partnernetzwerk in den vergangenen Monaten immer weiter ausgebaut und können unseren Kunden nun die komplette Technologie für Smart Utilities, Smart Cities und Smart Metering samt Software aus einer Hand anbieten«, sagt Minol-Zenner-Geschäftsführer Alexander Lehmann.