EU-Datenschutz-Grundverordnung/ EU-DSGVO 70 % der CIOs: Mein Unternehmen schafft es zum Termin nicht

Die Zeit, die Angstarre zu verlassen und das Unternehmen fit für die EU DSG-VO zu machen, ist gekommen.
Wie das Kaninchen auf die Schlange schaut die Mehrheit der IT-Verantwortlichen auf den 25.5.2018. Es wird Zeit, etwas zu tun.

70 % der befragten IT-Verantwortlichen einer NetApp-Umfrage befürchten, dass ihr Unternehmen die EU-DSGVO-Vorgaben zum Termin (25.5.2018) nicht erfüllen kann. Wie Sie das noch hinbekommen, lernen Sie auf dem Praxistraining »Umsetzung der EU-Datenschutz-Grundverordnung« am 11. Juli 2017 in München.

»Komplett verstanden« haben laut Umfrage von NetApp-Umfrage nur 17 Prozent der Deutschen CIOs die EU-DSGVO, womit sie in Europa aber an der Spitze liegen. Auch schlechte Vorbereitung attestieren die von NetApp befragten 750 IT-Verantwortlichen aus Deutschland, Frankreich und UK ihren Unternehmen bei der Vorbereitung auf die EU-DSGVO.

Dies ist insofern bedenklich, als die  EU-DSGVO bei Verstößen Strafen bis zu 4 Prozent des globalen Unternehmensumsatzes, bzw. 20 Millionen Euro vorsieht. Wer als Unternehmer die Datenschutzrechte Privater verletzt, kann von diesen neuerdings auch noch zivilrechtlich belangt werden.

Mit einem unternehmenseigenen Datenschutzkonzept müssen künftig Maßnahmen zum Schutz personenbezogener Daten ergriffen, nachgewiesen und regelmäßig auditiert werden. Dies verlangt nicht nur eine IT auf dem Stand der aktuellen Security-Technik, sondern mitunter tiefe Eingriffe in eingespielte Unternehmensabläufe.

Erst 37 Prozent aller Unternehmen haben laut NetApp-Umfrage bislang in die Verbesserung der Prozesse des personenbezogenen Datenschutzes investiert, immerhin sind deutsche Unternehmen auch hier am aktivsten. Aber: die CIOs nehmen die Einführung der Verordnung als verwirrenden und schleppenden Prozess wahr.