Neue Datenzentren Server wachsen 2018 mit 5,5 Prozent

Installiertes Server-Volumen zwischen 2015 und 2020
Installiertes Server-Volumen zwischen 2015 und 2020

Die Nachfrage nach Servern wächst stetig – angetrieben durch die industrielle Transformation und die smarten Endgeräte.

Dienstleistungen im IoT-Umfeld zu integrieren, große Datenmengen zu analysieren, virtuelle Plattformen aufzubauen und Prozesse in die Cloud auszulagern, lässt die Nachfrage nach hoher Rechenleistung steigen. Das wiederum beflügelt die Investitionen in neue Datenzentren und nach den Servern, die in ihnen arbeiten.

Laut DRAMeXchange, einer Tochter von TrendForce, werden die Betreiber großer Datenzentren wie Google, Amazon Web Service, Facebook und Microsoft Azure kräftig in den Ausbau investieren und weltweit neue Datenzentren bauen. 80 Prozent der weltweiten Neubauprojekte gehen bis 2020 von Datenzentren in den USA aus. Der chinesische Markt werde bis 2020 zwischen 20 und 30 Prozent wachsen.

Die weltweit führenden drei Server-Hersteller sind derzeit HPE mit einem Weltmarktanteil von 17 Prozent, dicht gefolgt von Dell mit 16 Prozent. Lenovo kommt auf 7 Prozent.

Was die Halbleiterkomponenten angeht, werden die DRAMs von der Entwicklung weiter profitieren: Ein Wachstum von 28,6 Prozent sagen die Analysten den DRAMs für den Einsatz in Servern in 2018 voraus. Keine andere DRAM-Sparte wird schneller zulegen.  

2017 waren die Vertragspreise von DRAMs für Server um 40 Prozent in die Höhe geschossen. Für das erste Quartal 2018 sagen die Analysten einen Anstieg von 5 bis 8 Prozent voraus. Die Preise für 32-GByte-Server-Module würden 300 Dollar und mehr erreichen. Zudem haben Intel und AMD 2017 neue Server-Prozessoren auf den Markt gebracht.