Umfrage im Auftrag des Verbands BITKOM Medizinische Chip-Implantate: Bevölkerung interessiert sich dafür

Bereits heute kann sich jeder fünfte Deutsche vorstellen, ein Chip-Implantat zur Messung von Gesundheitsparametern zu nutzen. Besonders groß ist das Interesse unter älteren Menschen.

Herzschlag, Blutdruck und andere Gesundheitsdaten per implantierten Chip überwachen, das könnte in wenigen Jahren schon Realität sein. An dem Interesse und der Akzeptanz in der Bevölkerung ist, besonders unter den älteren Menschen. Mehr als jeder vierte der 50- bis 64-Jährigen (29 Prozent) kann sich vorstellen, einen Gesundheits-Chip implantiert zu bekommen, bei den über 65-Jährigen sind es sogar 31 Prozent. Zum Vergleich: In der Altersklasse zwischen 14 und 29 Jahren interessiert sich derzeit nur knapp jeder Zehnte (9 Prozent) dafür. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Bevölkerungsumfrage im Auftrag des Hightech-Verbands BITKOM.

Schon heute lassen sich viele Gesundheitsdaten auch selbst messen und auswerten. So gibt es Blutdruckmessgeräte, die direkt mit dem eigenen Smartphone oder Tablet Computer verbunden werden können. Dort lassen sich die ermittelten Werte abspeichern und Entwicklungen über längere Zeiträume darstellen. Auch der Blutzuckerspiegel, die Körpertemperatur und das eigene Gewicht lassen sich in ähnlicher Form ermitteln, digital analysieren und speichern. Der Vorteil: Die Entwicklung der verschiedenen Gesundheitsdaten lässt sich leichter erfassen und ist auch beim nächsten Arztbesuch griffbereit.