Silicon Labs Low-Power-Profiler

Silicon Labs stellt auf der embedded world 2013 für seine Precision32 MCUs auf Basis des Cortex-M3-Prozessorkerns neue Entwicklungstools vor.
Silicon Labs stellt auf der embedded world 2013 für seine Precision32 MCUs auf Basis des Cortex-M3-Prozessorkerns neue Entwicklungstools vor.

Silicon Labs stellt für seine Precision32 MCUs auf Basis des Cortex-M3-Prozessorkerns neue Entwicklungstools vor, mit denen sich Designs für einen geringen Stromverbrauch optimieren lassen, ohne dabei die Leistungsfähigkeit zu beeinträchtigen.

Silicon Labs’ kostenlose Eclipse-basierte IDE und AppBuilder Software für Precision32 MCUs enthalten Tools, mit denen sich der Stromverbrauch abschätzen lässt. Das Power Estimator Tool bietet einen grafischen Überblick, wie viel Strom der Controller im Aktiv- und Sleep-Modus verbraucht. Der Stromverbrauch lässt sich zu Beginn eines Projekts einstellen, selbst wenn noch keine Hardware vorhanden ist. Power Estimator aktualisiert automatisch das Systemdesign mit Konfigurationsänderungen.

Im Tool sind Power Tips integriert, die Vorschläge zur Softwarekonfiguration enthalten, mit der sich der Stromverbrauch minimieren lässt. Power Tips erscheint automatisch innerhalb des AppBuilder, sobald der Cursor über eine konfigurierbare Einstellung bewegt wird. Im nächsten Schritt will Silicon Labs auch eine entsprechende Lösung anbieten, die die Leistungsaufnahme der MCU misst.

Auf der embedded world 2013 wurde auch ein neues kostengünstiges Low-Power SiM3L1xx Entwicklungsboard präsentiert. Das Board enthält eine Ultra-Low-Power SiM3L1xx MCU, ein segmentiertes LCD-Panel, einen Super-Cap, eine LED, Fotodiode, Debug-Schnittstelle und einen USB-Anschluss. Das Board kann dauerhaft Informationen auf dem LCD anzeigen – und zwar bis zu drei Tage nach einer schnellen, 90-sekündigen Ladung des Super-Caps über USB. Über den USB-Anschluss und die Debug-Schnittstelle lässt sich das Board mit einem PC verbinden und die Precision32 IDE zur Softwareentwicklung nutzen.

Das Board bietet einen Demo-Modus, der die Stromaufnahme in verschiedenen MCU-Betriebsmodi auf dem LCD anzeigt. Entwickler können auch eine iPhone App herunterladen, über die Texte, wie z.B. Namen und Telefonnummern eingegeben werden. Diese Informationen werden dann an das Board gesendet – mittels spezieller Bildmuster auf dem LCD des iPhones. Der Empfang erfolgt über die Fotodiode auf dem Board.