Flash für rascheren Zugriff IBM investiert 1 Mrd. Dollar in Flash-Technik

Um das Handling großer Datenmengen in Großunternehmen zu beschleunigen, investiert IBM 1 Mrd. Dollar. Durch den Einsatz von Flash-Speichertechnologie in Servern und Speichersubsystemen verkürzen sich die Zugriffszeiten drastisch von Milli- zu Mikrosekunden.

Neben der deutlichen Reduzierung der Zugriffszeiten in Servern und Speichersubsystemen spricht für den überschreibbaren, nichtflüchtigen Flash-Speichertyp im Vergleich mit Festplattenlaufwerken seine höhere Zuverlässigkeit und der geringere Stromverbrauch, weil keine beweglichen Teile enthalten sind. Diese Vorteile, die im Consumersegment in Smartphones und Tablet-PCs schon länger genutzt werden, sollen nun auch im Enterprise-Segement zum Zuge kommen. So soll zum einen der Zugriff auf die anschwellenden, riesigen Datenmengen verbessert werden. Zum andern will man damit die steigenden Energiekosten in Datencentern in den Griff bekommen.

Für Ambuj Goyal, General Manager von IBMs Systems Storage Group, hat Flash mittlerweile eine Leistungsfähigkeit und Wirtschaftlichkeit erreicht, dass dieser Halbleiterspeicher »einen revolutionären Einfluss auf Großunternehmen vor allem bei Applikationen mit hohem Datenaufkommen haben kann«. Die zunehmende Verwendung mobiler Geräte und Cloudspeicher sorge für eine Umgebung in Großunternehmen, die einen rascheren und effizienteren Zugriff auf die Daten erforderlich mache, »und mittels Flash lässt sich diese Forderung schnell erfüllen«.

Das Investment von 1 Mrd. Dollar, um neue Flash-Lösungen in das expandierende Portfolio von Servern, Speichersubsystemen und Middleware zu integrieren, beinhaltet auch Pläne, rund um dem Globus zwölf Competence-Center zu eröffnen. Aktuell geplant sind bis zum Ende des Jahres Center in China, Frankreich, Deutschland, Indien, Japan, Singapure, Südafrika, UK und den USA.