Kontaktlose Identitätsdokumente Förderprojekt für Chip-Integrations-Techniken

Das Förderprojekt SeManTiK erforscht neueste Chip-Integrations-Techniken für kontaktlose Identitätsdokumente. Partner des Projekts sind die Bundesdruckerei, Infineon Technologies und Fraunhofer IZM. Ziel sind robuste, langlebige Dokumente und neue standardisierte Testverfahren.

Identitätsdokumente sind viele Jahre gültig und werden in dieser Zeit häufig stark beansprucht. Daher müssen sie äußerst robust und zugleich sicher und zuverlässig sein. Im aktuellen Förderprojekt »Sichere und langlebige eID-Anwendungen für die Mensch-Technik-Kooperation« (SeManTiK) geht es deshalb um die Frage, wie Identitätsdokumente beschaffen sein müssen, damit sie während ihrer langjährigen Gültigkeit nicht vorzeitig ausfallen.

Die drei Partner erforschen einerseits zuverlässige neue Integrations-Technologien sowie andererseits realitätsnahe Modelle, mit denen die Lebensdauer von Identitätsdokumenten vorhergesagt und getestet werden kann.

Joachim Kloeser von der Bundesdruckerei und Gesamtprojektleiter des Forschungsprojekts erläutert das gemeinsame Vorhaben: »Unser Ziel ist es, multifunktionale und langlebig fehlerlos funktionierende Technologien für Identitätsdokumente zu entwickeln. Um die Zuverlässigkeit dieser Technologien realitätsnah testen zu können, brauchen wir neue, standardisierte Testverfahren und Simulationsmodelle, die wir im Projekt erforschen.«

SeManTiK eröffnet laut Peter Stampka, Initiator und Projektleiter von SeManTiK bei Infineon Technologies, »neue Wege in der qualitativen Beurteilung und Auswahl von bestehenden, langlebigen elektronischen Hochsicherheitsdokumenten«. Dem Ziel, die geforderte Langlebigkeit dieser Dokumente bereits zuverlässig im Labor vorhersagen zu können, »kommen wir durch dieses Förderprojekt erheblich näher«.

Unterstützt wird das Forschungsprojekt SeManTiK vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF). Als assoziierter Projektpartner bringt das Bundeskriminalamt seine Expertise für forensische und methodische Analysen mit ein. Bayer Material Science unterstützt das Projekt durch seine Kompetenz bei den Trägermaterialien.