IHS-iSuppli-Prognose Erholt sich der DRAM-Markt 2013?

Für die DRAM-Hersteller könnte es endlich wieder aufwärts gehen, prognostiziert IHS iSuppli: 2013 klettern die weltweit mit DRAM-Bausteinen erzielten Umsätze von 26,4 Mrd. Dollar (2012) um 14 Prozent auf 30 Mrd. Dollar, sofern der PC-Markt zulegt.

Sollte die IHS-iSuppli-Prognose Realität werden, wäre der seit 2010 anhaltende Abwärtstrend gestoppt. 39,7 Mrd. Dollar setzte die DRAM-Branche im besten Jahr um, ehe 2011 der Absturz auf 29,6 Mrd. Dollar erfolgte und schließlich 2012 bei nurmehr 26,4 Mrd. Dollar seinen bisherigen Tiefpunkt erreichte. Ob die Wende gelingt, hängt laut IHS-iSuppli-Analyst Mike Howard »entscheidend davon ab, dass der zuletzt schwache PC-Markt zu kräftigem Wachstum zurückkehrt«. Andernfalls sei auch 2013 ein nochmaliger Umsatzrückgang im dann dritten Jahr in Folge nicht auszuschließen, weil das Schicksal des DRAM-Markts weiterhin eng mit dem PC-Markt verknüpft bleibe.

2012 war der PC-Markt erstmals nach elf erfolgreichen Jahren in Folge eingebrochen. Für 2013 erwartet IHS gegenüber dem Vorjahr nun eine Steigerung um 8 Prozent. Ein wichtiger Markttreiber seien die touchfähigen Ultrabooks unter Windows 8. Weil aber die Ultrabooks sehr hochpreisig sind, zudem die Anwender jüngst verstärkt Tablet-PCs anstelle von Net- und Notebooks gekauft haben, sei die Prognose gleichwohl mit einem »signifikanten Risiko« verbunden.