Intel auf Rekordjagt Ergebnisse besser als erwartet

Kürzlich hatte Intel die neuen Xeon-Prozesoren vorgestellt
Kürzlich hatte Intel die neuen Xeon-Prozesoren vorgestellt, die für den Einatz in Datenzentren und in der Netzwerkinfrastruktur konzipiert sind

Überraschend gute Geschäfte: Intel erzielt im zweiten Quartal hohen Gewinn und erwartet 2017 einen Rekordumsatz von 61,3 Mrd. Dollar.

Das liegt um 1,3 Mrd. Dollar über dem ursprünglich für dieses Jahr prognostizierten Umsatz. »Artificial Intelligence und autonomes Fahren gewinnen mehr und mehr Aufmerksamkeit bei den Kunden, wir befinden uns auf dem Weg zu einem neuen Rekordjahr«, freut sich Brian Krzanich CEO von Intel. Dazu tragen die neuen Intel Core- und Xeon-Prozessoren sowie neue Speicher-ICs bei.

In den drei Monaten bis Ende Juni schoss der Überschuss verglichen mit dem Vorjahreswert von 1,3 auf 2,8 Milliarden Dollar (2,4 Mrd. Euro) in die Höhe, wie der US-Konzern am Donnerstag nach US-Börsenschluss mitteilte. Allerdings hatten hohe Sonderkosten das Ergebnis im Vorjahr verhagelt. Der Umsatz sprang im zweiten Quartal um 9 Prozent auf 14,8 Milliarden Dollar. Die Aktie legte nachbörslich deutlich zu.

Prozentual fiel die Steigerung des Umsatzes im zweiten Quartal 2017 gegenüber dem Vorjahresquartal für die Non-Volatile Memory Solutions Group mit einem Sprung um 58 Prozent auf 874 Mio. Dollar besonders gut aus.

Mit einem Plus von 26 Prozent auf 720 Mio. Dollar liegt die Internet of Things Group  auf Platz zwei.

Gemessen am Umstz ist die Client Computing Group mit 8,2 Mrd. Dollar im zweiten Quartal mit Abstand die größte Geschäftseinheiten von Intel. Gegenüber dem zweiten Quartal 2016 bedeutet dies eine Steigung von immerhin 12 Prozent.

Um 9 Prozent wuchs der Umsatz der Data Center Group auf 4,4 Mrd. Dollar. Dagegen musste die kleinste Geschäftseinheit, die Programmable Solutions Group, einen Rückgang um 5 Prozent auf 440 Mio. Dollar hinnehmen.