Atmel Echt cool: XSense

Mit XSense sind gekrümmte Obserflächen kein Problem.
Mit XSense sind gekrümmte Oberflächen kein Problem.

Atmel ist führender Hersteller von Touch-Controllern, bietet mittlerweile aber auch Touch-Sensoren an. Die Besonderheit dabei: da die Sensoren flexibel sind, lassen sich problemlos gekrümmte Oberflächen als Touch-Screen realisieren.

Laut Mariel van Tatenhove, Director of Marketing Touch Materials bei Atmel, hat Atmel vor drei Jahren mit der Technologieentwicklung begonnen. Jetzt ist sie serienreif, und erste Kunden nutzen sie schon. Offiziell bekannt ist, dass ASUS die XSense-Touchsensoren in seinen neuen Tablets einsetzen will, die noch im ersten Quartal dieses Jahres auf den Markt kommen.

Die Biegsamkeit der kapazitiven Touch-Sensoren ist aber nur ein Vorteil von XSense. Van Tatenhove fügt hinzu, dass die Touch-Sensoren außerdem im Vergleich zu ITO-basierenden Systemen eine bessere Linearität, einen geringeren Flächenwiderstand / niedrigere Leistungsaufnahme und eine größere Immunität gegenüber Störungen aufweisen. Mit den Atmel-Sensoren ließen sich darüber hinaus auch dünnere Sensor-Stacks, eine größere aktive Fläche und größere Bildschirme realisieren. Die XSense-Sensoren erlauben außerdem eine genaue Eingabe mit dem Stift (aktiv und passiv), lassen kleinere Bond-Flächen zu und senken die Systemkosten. Van Tatenhove weiter. »Trotz dieser vielen Neuerungen ändert sich die Logistik für unsere Kunden nicht.«

Derzeit kann Atmel XSense-Sensoren für eine Bildschirmdiagonale von 13,3 Zoll in Serie fertigen. »Mit diesen Sensoren können wir unsere Touch-Controller-Kunden im Tablet-, Smartphone- und Ultrabook-Markt bedienen«, so van Tatenhove weiter. Im zweiten Halbjahr sollen dann Diagonalen von 20 bis 22 Zoll möglich sein. Außerdem arbeitet Atmel bereits daran, die Zielmärkte für XSense auszuweiten und auch neue Applikationen in Bereichen wie Weiße Ware, Automotive etc. zu adressieren. Mit neuem Equipment soll es dann in Richtung 32 Zoll gehen, wobei van Tatenhove hierfür keinen Zeitpunkt nennt.

Atmel produziert die Sensoren in seiner Fab in Colorado, aber auch bei einem Partner in Großbritannien. Die Sensoren sind laut van Tatenhove auf die eigenen maxTouch-Controller optimiert, sie lassen sich aber auch mit konkurrierenden Controllern einsetzen.