IHS-iSuppli-Studie DRAM-Bedarf pro PC steigt langsamer

Erhöhte sich bis 2007 Jahr für Jahr die in PCs und Notebooks installierte DRAM-Speicherkapazität deutlich und beflügelte somit den DRAM-Markt, steigt der pro Rechner benötigte DRAM-Bedarf laut IHS iSuppli seitdem in wesentlich geringerem Maß.

Im Spitzenjahr 2007 war gegenüber dem Vorjahr noch ein Anstieg um 56 Prozent zu registrieren, danach sank der Wert binnen 3 Jahren auf eine nurmehr 24-prozentige Steigerung (2010 im Vergleich mit 2009). Für 2013 prognostiert IHS-iSuppli-Analyst Clifford Leimbach das niedrigste Wachstum beim DRAM-Speicherbedarf pro Rechner von 17 Prozent, bis 2016, dem Ende des Prognosezeitraums, erhöht sich der Wert nur leicht auf 23 Prozent.

Bis 2007 haben Leimbach zufolge leistungsstärkere CPUs in neuen PCs/Notebooks und neue Betriebssysteme die erforderliche DRAM-Kapazität in die Höhe schnellen lassen. Bei den neuesten Betriebssystemen sei dies nicht mehr der Fall, »DRAM ist bei weitem nicht mehr der Flaschenhals in puncto Performance«. Die Trendumkehr liege auch daran, dass in besonders schlanken Notebooks die Hersteller auf Kosten der DRAMs lieber anderen Komponenten mehr Platz spendieren wie etwa größeren Akkus. Dadurch erhöht sich bei mobilem Einsatz die Betriebsdauer, die Notebooks können so eher mit den populären Tablet-PCs mithalten.