Semico Research Design-Starts mit Mixed-Signal wachsen um 22 Prozent

Semico Research geht davon aus, dass die Design-Starts von SoCs mit Mixed-Signal-Funktionalität in diesem Jahr um 22 Prozent zulegen werden. Die Forderung nach steigender SoC-Funktionalität würde den Mixed-Signal-Content nach oben treiben.

Anwendungen, die gleichzeitig nach mehr Connectivity und Portabilität verlangen, eröffnen den Mixed-Signal-ASICs neue Chancen. Zuerst hat das dazu geführt, dass den ehemals vollständig digitalen SoCs Mixed-Signal-Funktionalität hinzugefügt wurde. Dieser Trend hat sich auch auf den PLD-Markt ausgewirkt, wo die meisten FPGAs mittlerweile mit High-Speed-SerDes-Kanälen ausgestattet sind.

Rich Wawrzyniak, Senior Analyst bei Semico Research, geht in seinem neuesten Report davon aus, dass bereits heute die Chancen für Mixed-Signal-ASICs und SoCs mit Mixed-Signal-Funktionalität groß sind, dass aber auch in der Zukunft noch Wachstum drin sein wird. Das Wachstum wird vorwiegend in zwei Segmenten stattfinden:

  1. ## der traditionelle Mixed-Signal-Markt, der sich aus Bausteinen mit geringer und mittlerer Komplexität zusammensetzt, welche mithilfe Fertigungsprozesse mit großen Strukturen gefertigt werden.
  2. ## der SoC-Markt, bei dem die SoCs auch über ein wenig Mixed-Signal-Funktionalität verfügen, die dafür aber zunehmend mit modernsten Prozesstechniken gefertigt werden.

Im letzten Jahr ist der Umsatz mit Mixed-Signal-ASICs noch um 11,6 Prozent gesunken. In diesem Jahr erwartet Wawrzyniak dafür einen Zuwachs von 20 Prozent, wodurch sich ein Volumen von 52,2 Mrd. Dollar ergibt.