PLS Debugger für Infineons neue XMC1000 MCUs

Ausgereifte Test- und Debug-Lösung für Infineons neue ARM-Cortex-M0-basierende 32-Bit-MCU-Serie XMC1000: Die UDE 4.0.2 von PLS.

Für Infineons ARM-Cortex-M0-basierende 32-Bit-Mikrocontroller der Familie XMC1000 optimiert ist die neue Version 4.0.2 der Test- und Debug-Plattform Universal Debug Engine (UDE) von PLS.

Sowohl die UDE 4.0.2 als auch PLS’ Universal-Access-Device-Familie unterstützen die internen Debug-Ressourcen und Peripherie-Einheiten der hochintegrierten XMC1000-Bausteine uneingeschränkt. Dabei sorgt die integrierte FLASH/OTP-Programmierfunktion der UDE für maximale Geschwindigkeiten im Gesamtzyklus Löschen-Download-Programmierung-Verify.

Um Entwicklern trotz der kompakten Bauweise - die neuen MCUs sind in TSSOP-Gehäusen mit 16, 28 und 38 Pins untergebracht - ein Maximum an internen Debug-Möglichkeiten bieten zu können, hat Infineon eine Reihe unterschiedlicher Boot-Modi in den Controllern implementiert. Diese beinhalten beispielsweise einen Zugang über einen seriellen Bootstrap-Loader für einfache FLASH-Programmierung, Serial Wire Debug (SWD) als Standard-Debug-Schnittstelle von ARM-Cortex-Prozessoren und einen von Infineon entwickelten Single-Pin-Debug-Mode, mit dem Entwicklern mehr Pins für die Applikation zur Verfügung stehen. Die Konfiguration der unterschiedlichen Boot-Modi erfolgt bei Verwendung der UDE 4.0.2 und einem Universal Access Device automatisch. So werden die ab Werk im seriellen Bootstrap-Loader-Modus gelieferten Bausteine bei Verbindung mit dem Debugger beispielsweise für den Nutzer transparent für den SWD-Modus konfiguriert.

Den Echtzeit-Eigenschaften der XMC1000-Familie kommen vor allem die vielfältigen Möglichkeiten der grafischen Darstellung von Variablen und ihren Verknüpfungen zu physikalischen Größen innerhalb der UDE zugute. So ist beispielsweise auch während eines laufenden Programms ein Lesen und Schreiben des gesamten Hauptspeichers durch den Debugger ohne Einschränkung des Echtzeitverhaltens möglich. Dies erlaubt die animierte Darstellung von Variablen, Registern und Speicherinhalten zur Laufzeit. Darüber hinaus gestattet die periodische Aufzeichnung des Befehlszählers eine Profiling-Funktion mit Darstellung des prozentualen Anteils von Funktionen an der Laufzeit der Applikation.

Die gleichzeitige Verfügbarkeit der neuen XMC1000-Serie und der UDE 4.0.2 ermöglicht Entwicklern ein schnelles Time-to-Market. »Infineon nutzt die Universal Debug Engine von PLS bei der Chip-Verifikation und auch zum Test der ersten XMC1000-Bausteine«, sagt Dr. Stephan Zizala, Senior Director Industrie- und Multimarket-Mikrocontroller bei Infineon. »Mit der UDE 4.0.2 steht Entwicklern pünktlich zur XMC1000-Markteinführung im März 2013 ein ausgereiftes Debug-Werkzeug zur Verfügung.