DAC 2011 Debuggen von Mixed-Signal- und Digital-Designs

Das neue Tool StarVision Pro von Concept engineering ist ein Mixed-Sinal- und RTL-Debugger, mit dem Entwickler ihre Mixed-Mode-Designs schnell und einfach verstehen sowie debuggen können, aber auch IP-Building-Blöcke in ihre SoCs einbinden.

»In diesem Tool haben wir alle verschiedenen Technologien zusammengefasst«, erklärt Gerhard Angst, President, CEO und Gründer von Concept Engineering. Nachdem immer mehr Building-Blöcke in SoC-Designs verwendet werden, müssen Entwickler auf den verschiedenen Design-Ebenen arbeiten – sprich RTL-Ebene, Gate-Level, Transistorebene, -Analog etc. – und mit verschiedenen Design-Sprachen und Formaten von Netzlisten umgehen. Angst weiter: »Mit unserem Tool steht ein integriertes Debugging-Cockpit Mixed-Signal-, Analog- und Digital-Designs zur Verfügung.«

In dem interaktiven Fenster zum Navigieren durch das Design werden nur die Schaltbilderfragmente angezeigt, die kritisch sein können. Gleichzeitig stehen Links zu den dazugehörigen Fragmenten im Quell-Code und zu den Simulationsergebnissen zur Verfügung.

Angst bezeichnet Concept Engineering als Visualisierungsspezialist, genau hier liege das Know-how des Unternehmens. Das heißt mit den Tools von Concept Engineering werden Design-Daten visualisiert und gedebuggt und zwar für alle Ebenen. Angst: Wir lesen beispielsweise SPICE-Daten ein und erzeugen daraus ein Schaltbild, mit dem Vorteil, dass der Entwickler dieses einfacher lesen und verstehen kann.« Und das was für die SPICE-Ebene gilt, gibt es eben auch für die Gate- und RTL-Level – wobei StarVision Pro sozusagen die Kombination aller Einzel-Tools darstellt. Angst bezeichnet sein Unternehmen im SPICE-Bereich als führend. Geht es um Designs auf RTL-Ebene, dann sind zwar mehr Konkurrenten am Markt zu finden, aber Angst glaubt auch hier: »Geht es um Geschwindigkeit sind wir auch hier führend.«

Und die Entwickler scheinen das ähnlich zu sehen, denn laut Angst konnten mittlerweile 150 Lizenzen weltweit vergeben werden. 18 der 20 größten Halbleiterunternehmen nutzen die Tools von Concept Engineering, wobei auch andere EDA-Unternehmen in Lizenz die Visualisierungstechnologie in ihren eigenen Tools nutzen. Angst abschließend: »Unsere Tools können auch sehr komplexe Chips lesen und inkrementell durchnavigieren.«