DAC 2011 CoFluent Studio Version 4

CoFluent Studio generiert aus graphischen Diagrammen oder einfachem C-Code - die entweder in Standard UML/SysML oder mit einer CuFluent-proprietären Sprache eingegeben wurden - SystemC-Code für Hardware-Modelling und Verifikation. Jetzt steht die vierte Version zur Verfügung.

»Die wichtigste Neuerung in der neuen Version besteht darin, dass unsere funktionalen Modelle jetzt automatisch in die Tools von Drittunternehmen integriert werden können. Früher musste der Entwickler die Anbindung von Hand durchführen«, erklärt Vincent Perrier, CEO von CoFluent. CoFluent-Modelle, die die funktionalen Ein- und Ausgaben und das interne Verhalten eines Funktionsbausteins beschreiben, werden anfänglich vollkommen unabhängig von jeder Plattform erzeugt. Nachdem die Ergebnisse aber weiterverwendet werden sollen, ist eine einfache Integration in die Tool-Landschaft gefordert. Und genau das hat CoFluent jetzt in seiner neuen Version realisiert: Die erzeugte Code-Struktur und das API wurden optimiert, um die Integration der Modelle in SystemC-basierende Umgebungen für das virtuelle Prototyping von Drittunternehmen zu vereinfachen. Perrier: »CoFluent Studio v4.0 erzeugt jetzt automatisch Gateways um die erzeugten SystemC-Modelle an standardisierte TLM-2.0 LT und AT sowie SCML v2.0-Schnittstellen anbinden zu können.«

Als weitere wichtige Erneuerung sieht Perrier die Einbindung eines Eclipse C/C++-Entwicklungs-Toolsets (CDT), wodurch sich das Debuggen der SystemC-Modelle vereinfachen lässt. Das CDT umfasst einen integrierten C++-Builder, Launcher und Debugger und bietet die Möglichkeit, vom Anwender reservierte Bereiche direkt im generierten SystemC-Code zu modifizieren. Der Entwickler muss also nicht mehr in den graphischen Editor zurückkehren, wodurch einiges Zeit gespart werden kann. Perrier: »Änderungen in den User-definierten Algorithmen oder Attributen werden automatisch in die graphische Modellbeschreibung eingefügt.«

Außerdem ist es mit der neuen Version viel einfacher möglich, dass viele Entwickler an einem einzigen Modell arbeiten, Modelluntergruppen können entwickelt werden und jetzt viel problemloser zusammengebunden werden. Als letzte herausragende Neuerung weist Perrier noch auf das jetzt ebenfalls implementierte Versionsmanagement hin. Perrier abschließend: »Die Modellerstellung kann mit der neuen Version im Vergleich zur Vorgängerversion um den Faktor 2 effizienter erfolgen.«