Freescale Semiconductor Aufholjagd im MCU-Markt

Geoff Lees: »Mit den KL03-MCUs ist noch lange nicht das Ende der Fahnenstange erreicht. In den nächsten Jahren werden wir weitere MCUs in der gleichen Größe vorstellen, die dann aber deutlich mehr Funktionalität aufweisen.«
Geoff Lees: »Mit den KL03-MCUs ist noch lange nicht das Ende der Fahnenstange erreicht. In den nächsten Jahren werden wir weitere MCUs in der gleichen Größe vorstellen, die dann aber deutlich mehr Funktionalität aufweisen.«

Geoff Lees, Senior Vice President und General Manager bei Freescale Semiconductor: »Im letzten Jahr hat Freescale wieder deutlich Marktanteile im MCU-Markt dazu gewonnen, unser MCU-Umsatz ist 2013 gegenüber 2012 um 17 Prozent gestiegen.«

Das Wachstum basiert zum Großteil auf den ARM-basierten Microcontrollern, sprich den Kinetis-Familien sowie den i.MX-Familien. Lees weiter: »Im Jahresvergleich war bei Kinetis und I.MX insgesamt eine Zuwachsrate von über 50 Prozent zu verzeichnen«, so Lees weiter.

Auch für dieses Jahr kündigt er wichtige Weiterentwicklungen in diesen beiden Familien an. Den Anfang macht das Unternehmen mit den neuen Kinetis KL03 MCUs, die auf den Kinetis KL02-Bausteinen der Vorgängergeneration aufbauen, aber mit neuen Funktionen aufwarten und in einem noch kleineren Gehäuse sitzen: 1,6 mm x 2,0 mm.

Dank der Wafer-Level Chip-Scale-Gehäusetechnologie sind die Kinetis KL03 MCU noch einmal um mehr als 15 Prozent kleiner als der Vorgänger KL02 und »35 Prozent kleiner als 32-Bit ARM-MCUs von Mitbewerbern«, betont Lees. Mit den neuen MCUs adressiert das Unternehmen Anwendungen in der Konsumelektronik, in der Medizintechnik und in der Industrie, und natürlich auch das »IoT-Segment«. Hier speziell intelligente Knoten in den Endpunkten eines Netzwerks.

Die Kinetis KL03 MCU basiert auf dem Cortex-M0+-Kern und ist mit Low Power-Funktionalitäten wie Register Files, SRTC, Low Power UART und Low Power Wake-up-Pins ausgestattet. Ein neu konzipierter ROM-basierter Bootloader ermöglicht die Programmierung in der Fertigung ebenso wie Online-Upgrades der System-Firmware, ohne dass auf der Platine zusätzliche Komponenten benötigt würden. Eine präzise interne Spannungsreferenz sorgt für ein besseres Analogverhalten. Sie stellt eine Referenzspannung von 1,2 V für den A/D-Wandler bereit und macht so den Weg frei für Applikationen mit hoher ADC-Genauigkeit.