Mit Full-Speed-USB und präisen Analogfunktionen Atmel: Leistungssparende Controller

Auf den Mitgliedern der neuen AVR-XMEGA-Familie hat Atmel zwei 12-Bit-A/D-Wandler mit progammierbaren Verstärkerstufen integriert, die externe Verstärker überflüssig machen.
Auf den Mitgliedern der neuen AVR-XMEGA-Familie hat Atmel zwei 12-Bit-A/D-Wandler mit progammierbaren Verstärkerstufen integriert, die externe Verstärker überflüssig machen.

Die neue AVR XMEGA-Familie hat Atmel mit Full-Speed-USB, schnellen und präzisen Analogfunktionen sowie Direct-Memory-Access-Controller (DMA) ausgestattet. Außerdem hat Atmel den Durchsatz erhöht und die Arbeitsbelastung für die CPU reduziert.

Die Cotroller nehmen im Sleep-Modus 100 nA auf, die Wake-up-Zeit liegt bei 5 µs. Der präzise interne Oszillator der AVR-XMEGA-Controller eralubt es den Entwicklern, auf die externen Quarzoszillatoren zu verzichten, die bisher erfordelich waren, um Full-Speed-USB-Schnittstellen zu betreiben. Innerhalb des AVR Software Framework stellt Atmel kostelose Software für alle USB Device Classes zur Verfügung. Das AVR Software Framework enthält Treiber und Kommunikations-Stacks für die AVR-Mikrocontroller. 

Auf den Mitgliedern der AVR-XMEGA-Familie hat Atmel zwei 12-Bit-A/D-Wandler mit progammierbaren Verstärkerstufen integriert, die externe Verstärker überflüssig machen. Die ADCs arbeiten mit Spannungsversorgungen bis hinunter zu 1,6 V und erreichen eine kombinierte Abtastrate von bis zu 4 MSPS.

Zwei 12-Bit-D/A-Wandler liefern präzise Analogsignale und könen hohe Lasten treiben, um die Kosten für externe Treiber zu reduzieren. Stromausgänge erlauben es, auf externe Widerstände oder Konstantstromuellen zu verzichten.

Die Peripherie- und Kommunikationsmodule nutzen das DMA-System, so dass die CPU von diesen Aufgaben entlastet wird und entweder in einem leistungssparenden Modus arbeiten oder andere Aufgaben überehmen kann.  Das Event-System erlaubt es den Peripherie-Einheiten, direkt zu kommunizieren. Dadurch lassen sich kurze und vorhersehbare Antwortzeiten erzielen, ohne Interrupts und ohne Zugriff auf die CPU. Die Entwickler können so Systeme mit vorhersehbarem Relat-Time-Verhalten und hohem Durchsatz entwerfen, auch unter hoher Systemlast.

Zu den weiteren Funktionen der Controller zählen Hardware-AES- und DES-Ver- und Entschlüsselung sowie Touch-Sensing-Schnittstellen. Dazu steht die Atmel-QTouch-Bibliothek zur Verfügung, mit deren Hilfe sich verschiedene User-Interfaces auf Basis der Touch-Technik aufbauen lassen, von Tasten über Slider und kreisförmigen Slidern bis zu Näherungsschaltern.

Alle Derivate arbeiten auf Basis der picoPower-Technik von Atmel: die Controller können ab Spannungen von 1,6 V arbeiten. Dabei nimmt der Controller bei eingeschalteter Echtzeituhr und unter vollem Datenerhalt einen Strom von 500 nA auf.

Die neuen AVR-XMEGAController mit Full-Speed-USB sind ab sofort erhältlich und kosten bei einer Abnahmemenge von 10.000 Stück 2,00 Dollar.