Alternative zu ARM x86-Qseven-Modul mit 3-W-Prozessor

Die Durchschnittliche Leistungsaufnahme des Qseven-Moduls »conga-QG« liegt bei 3 Watt.
Die Durchschnittliche Leistungsaufnahme des Qseven-Moduls »conga-QG« liegt bei 3 Watt.

Das von congatec auf der embedded world neu vorgestellte Qseven-Modul »conga-QG« beeindruckt durch eine um ein Drittel niedrigere Leistungsaufnahme (im Vergleich zum Vorgänger) sowie durch optimierte Grafikleistung.

Möglich wird dies durch AMDs »Embedded G-Serie SoC«-Familie. Diese Single-Chip-Prozessoren basieren auf AMDs »Fusion«-Technologie und kombinieren die verbesserte Rechenleistung des »Jaguar«-Prozessors mit dem Grafik-Core der »Radeon-8000«-Technologie.

Derzeit nutzt congatec zwei Prozessoren der Serie für seine Qseven-Module: Den »GX-210HA« mit 9 W Thermal Design Power (TDP) und den »GX-210JA« mit 6 W TDP und einem zu erwartenden Durchschnittsverbrauch von 3 W in einer Standardapplikation. Damit würde diese APU eine um ein Drittel niedrigere Leistungsaufnahme aufweisen, als die bislang verfügbaren Bausteine der AMD-G-Serie.

Das lüfterlose Modul-Design eignet sich für kostensensitive Applikationen in der Steuerungs- und Automatisierungstechnik, im Digital Gaming, der Kommunikationsinfrastruktur und in grafikintensiven Geräten. Durch die Unterstützung von ECC-Speicher ist das Modul auch für sicherheitskritische Anwendungen in rauen Umgebungen geeignet. Es lässt sich optional mit bis zu 8 GByte ECC-DDR3L-Speicherchips bestücken, die im Gegensatz zu normalen RAM-Modulen in der Lage sind, Fehler zu korrigieren. Der Korrekturmodus dieses Speichertyps kann sowohl einzelne Bitfehler als auch Doppelfehler erkennen und korrigieren.

Vier PCI-Express-x1-Lanes (Gen. 2), je nach Konfiguration bis zu 2 x USB 3.0 oder bis zu 8 x USB 2.0, zwei SATA-Ports sowie eine Gigabit-Ethernet-Schnittstelle ermöglichen eine flexible Systemerweiterungen mit hoher Datenbandbreite.