Für anspruchsvolle Aufgaben Workstation auf 3HE

Dank der High-Speed-Erweiterungsschnittstellen können Mezzanine-Modul für unterschiedlichste Aufgaben und mit unterschiedlicher Bauhöhe integriert werden.

Mit „SC5-Festival“ bietet EKF eine leistungsstarke CPU-Karte für CompactPCI-Serial-Systeme an, die mit Intels Xeon-E3-Mobile-Workstation-Prozessor ausgestattet ist, aber auch mit Intels Core-Prozessor der siebten Generation geliefert werden kann.

Die SC5-Festival-CPU-Karte von EKF verfügt über 32 GByte DDR4-Low-Power-RAM mit ECC-Unterstützung, zur Hälfte direkt auf das PCB aufgelötet. Als onboard Massenspeicher sind M.2-SSD-Module vorgesehen, vorzugsweise mit dem performanten NVMe-Interface (PCIe Gen3 x4). Ein klassischer SATA-Hardware-RAID-Controller auf der CPU-Karte ermöglicht erweiterte Speicherlösungen über die CompactPCI-Serial-Backplane.

In der Frontplatte der Karte finden jeweils zwei Buchsen Platz für Gigabit Ethernet, USB 3.0 und DisplayPort. Optional sind zwei weitere USB-3.1-Type-C-Buchsen vorhanden, wobei ein Port den DP-ALT-Mode unterstützt. Als weitere Bestückungsoption sind acht zusätzliche Gigabit-Ethernet-Ports über die CompactPCI-Serial-Backplane verfügbar.

Die CPU-Karte ist mit einem Satz lokaler High-Speed-Erweiterungsschnittstellen ausgestattet, mit denen wahlweise ein Low-Profile Mezzanine-Modul (passend für 4HP-Frontpanels) oder ein Side Board für 8HP- oder 12HP-Baugruppe angeschlossen werden kann. Die Anschlüsse HSE1 und HSE2 sind Hochgeschwindigkeitssteckverbinder, wie sie für PCI Express Gen3 und SATA 6G benötigt werden. Der Sockel EXP wird als Legacy-Interface (HD Audio, LPC) verwendet und wird bei vielen Mezzanine-Modulen nicht benötigt.

HSE1 kann dank der flexiblen HSIO-Kanäle des CM238 PCH für 4 x PCIe oder 4 x SATA, bzw. 2 x PCIe und 2 x SATA konfiguriert werden. Wenn HSE1 auf SATA eingestellt ist, kann SC5-Festival beispielsweise mit kostengünstigen SSD-Massenspeicher-Mezzanine-Modulen wie C47-MSATA (Dual mSATA Carrier) oder C48-M2 (Dual M.2 SATA Sockets) kombiniert werden. Für hochleistungsfähige NVMe-basierte SSD-Mezzanine-Module (S20/40/60) muss HSE1 als PCIe x4 konfiguriert werden. HSE2 ist 4 x PCIe und zusätzlich dem dritten DisplayPort-Videoausgang zugeordnet. Während S20 und S60 nur mit HSE1 zurechtkommen, sind die Mezzanine-Module S40 und S80 für zusätzliche I/Os auf HSE1 und HSE2 angewiesen.