Von der Anlage bis zum Leitstand Virtuelle Infrastrukturen dank KVM

»InvisaPC« ist die Brücke zwischen klassischem KVM und virtuellen Maschinen
»InvisaPC« ist die Brücke zwischen klassischem KVM und virtuellen Maschinen

Mit seiner KVM-Technologie will Black Box sowohl Prozesse verbessern als auch der Infrastruktur eine längere Lebenszeit sichern.

Das Grundkonzept ist dabei klar praxisorientiert: »Die räumliche Trennung von Arbeitsplatz und Rechnern ist im industriellen Umfeld sinnvoll. Durch unsere State-of-the-Art-KVM-Technologie können wir Rechner, Server und Industrie-Steuerungen in geschützten und klimatisierten Räumen platzieren, was ihre Lebensdauer erheblich verlängert und die Sicherheit steigert«, erklärt Mark Hempel, Senior Solution Consultant von Black Box. »Gleichzeitig können die Prozesse auf diese Weise optimiert und Redundanz realisiert werden – der Anwender kann im Fehlerfall einfach vom Primär-PC auf den Sekundär-PC umschalten und die Produktion läuft störungsfrei weiter.«

Die für industrielle Signalverteilung, -Verlängerung und -Schaltung notwendigen Produkte bietet Black Box an und berücksichtig dazu die aktuellen Trends, wie die zunehmende Virtualisierung der Rechner im Fertigungsbereich und in Produktionsanlagen. So baut beispielsweise „InvisaPC“ die Brücke zwischen klassischem KVM und virtuellen Maschinen. Mit dem kompakten Gerät können nicht nur DVI, USB HID, USB 2.0 sowie Audio verlängert und geschaltet, sondern auch virtuelle Maschinen mit RDP 7.1/8 Remote FX gesteuert werden. Das IP-basierte System benötigt dabei nur geringe Bandbreiten von maximal 35 MBit/s für die Übertragung von HD-Bewegtbildern.

Aber nicht nur in der Fertigungsanlage direkt, auch in den Leitstellen spielt KVM eine entscheidende Rolle. So können mit „4Site flex“ vier Rechner bzw. Videoquellen kontrolliert und alle gleichzeitig auf einem Monitor überwacht werden (4-zu-1-KVM) – und das in Echtzeit. Mit vier Anzeigeoptionen, Auflösungen bis 1920 x 1200 Bildpunkten und transparentem USB 2.0 bleiben alle Prozesse unter Kontrolle. Der „ServSwitch TC“ sorgt für einfache und effektive Steuerung durch seine Glide&Switch-Funktion: Hier wechselt man zwischen den verschiedenen Computersystemen, indem man den Mauszeiger einfach von Monitor zu Monitor zieht. Eine einfache intuitive Steuerung ist auch bei der neuen „ControlBridge“ gegeben – dabei dient das Steuerungssystem als zentraler Integrationspunkt der angeschlossenen Infrastruktur, die mittels Touchscreen kontrolliert wird. »Auf diese Weise wird die Bedienung wesentlich erleichtert und die Nutzer können sich auf ihre Aufgaben und nicht auf die Technologie konzentrieren«, resümiert Mark Hempel.