PLS Programmierbare Logik & Systeme UDS unterstützt Embedded-Power-ICs von Infineon

Die Version 4.3.4 der Universal Debug Engine (UDE) von PLS unterstützt die bausteinspezifischen Test- und Debug-Funktionen der neuen Embedded-Power-ICs von Infineon.
Die Version 4.3.4 der Universal Debug Engine (UDE) von PLS unterstützt die bausteinspezifischen Test- und Debug-Funktionen der neuen Embedded-Power-ICs von Infineon.

Für die im November auf der Messe electronica vorgestellten Embedded-Power-ICs der Serien TLE986x und TLE987x von Infineon bietet PLS Programmierbare Logik & Systeme schon jetzt ein Test- und Debug-Werkzeug: Die aktuelle Version 4.3.4 der Universal Debug Engine (UDE) unterstützt die Brückentreiber-ICs.

»Als erstes Unternehmen der Branche integriert Infineon auf einem Chip einen sehr leistungsfähigen Mikrocontroller mit ARM-Cortex-M3-Prozessor, nicht-flüchtigen Speicher, Analog- und Mixed-Signal-Peripherie, die Kommunikationsschnittstellen sowie die MOSFET-Gatetreiber«, hieß es bei dem Unternehmen. »Damit bietet Infineon die Rechenleistung eines 32-Bit-Mikrocontrollers in einem Applikationssegment an, das typischerweise von 16-Bit-Mikrocontrollern bedient wird.

Die Embedded-Power-ICs sind für die intelligente Ansteuerung elektrischer Antriebe in Fahrzeugen entwickelt. So sind in den einschließlich Gehäuse nur 7 x 7 mm großen SoCs neben dem ARM-Cortex-M3-Core und bis zu 128 KByte Flash unter anderem bis zu sechs NFETs, ein Stromsensor, ein »successive-approximation«-10-Bit-A/D-Wandler, eine Capture-Compare-Einheit (CAPCOM6) für Pulsweitenmodulationssteuerung (PWM) und mehrere 16-Bit-Timer untergebracht. Als Kommunikationsschnittstellen dienen eine Vielzahl von General-Purpose-I/Os (GPIOs) sowie ein zum Standard 2.2 und SAE J2602 kompatibles LIN-Interface.

Für das effiziente Testen und Debuggen der Embedded-Power-ICs steht eine definierte Teilmenge der Standard-Coresight-Schnittstelle zur Verfügung. »Dieses maßgeschneiderte Subset wird von der UDE optimal unterstützt«, verlautete aus dem Hause PLS. Das umfangreich ausgestattete Test- und Debug-Tool übernimmt nicht nur die Steuerung des Cortex-M3-Cores. Mit Hilfe der UDE 4.3.4 lassen sich beispielsweise auch die On-Chip-Peripherie-Module der Embedded-Power-ICs auf symbolischer Ebene in Textform visualisieren und konfigurieren.

In Kombination mit dem Universal Access Device (UAD) von PLS ist zudem eine schnelle und zuverlässige Programmierung des On-Chip-Flash-Speichers möglich. Für die Verbindung zum Baustein via JTAG steht optional ein digital isolierter Target-Adapter zur Verfügung. Außerdem ist in der UDE eine vollständige Eclipse-Integration mit kompletter Cross-Debugger-Funktionalität enthalten.