Symtavision Timing-Analyse eingebetteter Echtzeitsysteme

SymTA/S 3.3 und TraceAnalyzer 3.3 von Symtavision: Timing-Analyse-Support für das FlexRay-Dynamic-Segment, CAN-FD- und Buffer-Fill-Level-Analyse.
SymTA/S 3.3 und TraceAnalyzer 3.3 von Symtavision: Timing-Analyse-Support für das FlexRay-Dynamic-Segment, CAN-FD- und Buffer-Fill-Level-Analyse.

Gravierende Neuheiten im Bereich Timing-Design, -Analyse und -Verifikation eingebetteter Echtzeitsysteme bieten die neuen Versionen »SymTA/S 3.3« und »TraceAnalyzer 3.3« von Symtavision.

Zu den neuen Features Symtavision-Tool gehören der Support für die FlexRay-System-Distribution und den neuen CAN-FD-Standard, eine Buffer-Fill-Level-Analyse für COM und Gateways sowie eine verbesserte Verwaltung zur Gantt-Chart-Darstellung. Hinzu kommen Erweiterungen bei den Timing-Design-Features wie etwa ein anpassbares Wizard-Framework und eine verbesserte Drag-and-Drop-Funktionalität, die eine automatische Auflösung von Abhängigkeiten erlaubt.

Die Neuheiten im Einzelnen: In SymTA/S 3.3 wurde das System Distribution Analysis Framework um FlexRay-Analysemöglichkeiten, basierend auf dem FlexRay-2.x-Standard, erweitert. Dabei sind das statische und das dynamische Segment inklusive Cycle-Multiplexing vollständig abgedeckt, so dass der Anwender nun End-to-End-Szenarien von Sensoren bis zu Aktuatoren analysieren kann, die eine Kommunikation via FlexRay-Segmente beinhalten.

Darüber hinaus bietet SymTA/S 3.3 nun erweiterte CAN-Timing-Analyse-Fähigkeiten mit integriertem Support für den neuen CAN-FD-Standard. Um die CAN-FD-Analyse durchzuführen, sind nur einige für das Scheduling relevante Parameter nötig, unter anderem die CAN-FD-Busgeschwindigkeit und die Zuweisung von Frames zum CAN-FD-Standard inklusive der größeren Nutzlast. Alles weitere ist für den Anwender transparent, weil SymTA/S automatisch alle weiteren Scheduling-Parameter wie die beschleunigten Datenbytes, die korrekte CRC-Größe, basierend auf der Nutzlast, sowie das Einfügen von Stuff-Bits automatisch verarbeitet.

Die ebenfalls neue Version 3.3 des »TraceAnalyzers« ist für die Visualisierung und Analyse von Timing-Daten aus Messungen und Simulationen konzipiert, die nahtlos in SymTA/S integriert ist.

Die neue Buffer-Fill-Level-Analyse für SymTA/S 3.3 und TraceAnalyzer 3.3 ermittelt den Füllstand für den COM-Layer bzw. Sende-Puffer sowohl in Bytes als auch in der Anzahl der enthaltenen Frames für System Distribution Runs oder auf Basis importierter Trace-Daten. Der Anwender erhält eine Übersicht über die benötigten Puffer-Füllstände und kann sie gegen vorgegebene Limits überprüfen. Puffer, die ihren maximalen Füllstand überschreiten, werden daraufhin gekennzeichnet.

Ein neues Gantt-Gruppierungs- und Filtermanagement in SymTA/S 3.3 und TraceAnalyzer 3.3 bietet dem Anwender eine deutlich bessere Übersicht über seine Gantt-Charts. Die Filteroption arbeitet dabei kontextsensitiv und verbirgt automatisch unwichtige Tracelines, so dass im Gantt-Viewer nur die relevantesten zu sehen sind. Die Filter können sowohl individuell angepasst als auch über vordefinierte Visualisierungsschemata zugewiesen werden. Die Gruppierungsoption ermöglicht es, mehrere Tracelines in einer einzigen Gruppe zusammenzufassen. Dabei werden aber auch mehrere Gruppen unterstützt, die sich per Drag-and-Drop einfach erzeugen lassen. Die Gruppierung arbeitet ebenfalls kontextsensitiv und Gruppen werden je nach ausgewähltem Element automatisch generiert. Zusätzlich sind auch vordefinierte Gruppen verfügbar, die sich manuell zuweisen lassen.