Entwicklungswerkzeug Testen und Debuggen der Zynq-7000-Familie

PLS hat mit der Version 4.4.3 seine Universal Debug Engine für die SoC-Familie Zynq-7000 optimiert.
PLS hat mit der Version 4.4.3 seine Universal Debug Engine für die SoC-Familie Zynq-7000 optimiert.

Eine optimierte Test- und Debug-Umgebung für die SoC-Familie Zynq-7000 von Xilinx bietet PLS Programmierbare Logik & Systeme mit der Version 4.4.3 ihrer Universal Debug Engine (UDE) an.

Die All-Programmable-SoCs der Zynq-7000-Familie vereinen eine Dual-Core-ARM-Cortex-A9-Architektur mit der Funktionalität komplexer FPGAs auf einen Chip. Um die Entwicklung entsprechend leitungsfähiger Multicore-Software zu erleichtern, ermöglicht die UDE 4.4.3 Anwendern unter anderem eine flexible Steuerung der beiden Cores innerhalb einer konsistenten Bedienoberfläche. Die Cores können dabei unabhängig voneinander oder bei Zusammenfassung in einer sogenannten Run-Control-Group auch streng synchron gestartet und gestoppt werden.

Ein besonders effizientes Hard- und Software-Co-Debugging garantiert auch der uneingeschränkte Support aller auf den SoCs vorhandenen Trace-Funktionseinheiten. Die UDE 4.4.3 von PLS unterstützt die interne Program Trace Macrocell (PTM) für den schnellen Programm-Trace in einen On-Chip-Speicher und die für die Fehlersuche und Performance-Messungen wichtige Coresight Instrumentation Trace Macrocell (ITM). Für die Ausgabe von internen Signalen aus der FPGA-Logik in den gemeinsamen Trace-Datenstrom wurde auf den Zynq-7000-SoCs zusätzlich eine Fabric Trace Macrocell (FTM) integriert. Auch diese das Debugging des komplexen Gesamtsystems vereinfachende Einheit lässt sich ebenfalls durch die UDE konfigurieren. Für die Aufnahme externer Trace-Daten steht mit dem Universal Access Device (UAD) 3+ außerdem eine leistungsfähige Hardware mit 4 GByte Speicher zur Verfügung. Neben dem Trace ermöglicht der Debugger durch Nutzung der auf dem SoC integrierten Performance-Counter zudem sehr präzise Programmlaufzeitmessungen.

Typischerweise startet das System unter Nutzung eines Bootloader-Mechanismus aus einem externen Flash. Dieser kann über den Debugger programmiert werden. Die Verbindung der UDE 4.4.3 mit dem jeweiligen Zynq-7000-SoC erfolgt über JTAG. Optional ist mit der Universal Access Device (UAD)-Familie dabei eine digital isolierte Verbindung zum Target möglich. In der UDE 4.4.3 enthalten ist auch eine vollständige Eclipse-Integration mit kompletter Cross-Debugger-Funktionalität.