IoT-Sicherheit Ruf nach staatlichen Vorgaben

Die meisten Anwender haben Sicherheitsbedenken und rufen nach dem Staat.

Gemalto hat im Rahmen einer internationalen Untersuchung festgestellt, dass eine überwältigende Mehrheit den Staat in der Pflicht für IoT-Security sieht.

Im letzten Jahr sorgten Angriffe mit dem das »Mirai«-IoT-Botnet für große Ausfälle von DSL-Routern der Deutschen Telekom. Vor wenigen Tagen wurde eine Schwachstelle in Smart Home-Lösungen von LG und der Aufbau eines neuen, noch größeren IoT-Botnetzes bekannt. Smarte Technologie ist Teil unseres Alltags geworden und auch in deutschen Unternehmen nicht mehr wegzudenken, es zeigt sich aber, dass viele Fragen beim Thema Sicherheit offen sind.

Gemalto hat im Rahmen einer internationalen Untersuchung 10.500 Anwender und 1050 IT-Entscheider nach ihrer Meinung zum Thema IoT befragt. Der Umfrage wurde in 13 Ländern durchgeführt, neben Deutschland, Frankreich und England wurde die Untersuchung unter anderem auch in den USA, Japan und Basilien durchgeführt. Demnach sind die meisten Unternehmen (96 Prozent) und Verbraucher (90 Prozent) der Ansicht, dass IoT-Sicherheitsvorschriften erforderlich sind – und wünschen ein Eingreifen von staatlicher Seite. 90 Prozent aller Unternehmen und 69 Prozent aller User sind sich sicher, das IoT sich dauerhaft durchsetzen wird und immer stärker Teil des Alltages wird. 90 Prozent aller Nutzer sehen die Sicherheitsverantwortung bei den Herstellern und erwarten, dass IoT-Geräte standardmäßig gesichert sind, sodass der Anwender sich keine Gedanken um das Thema Security machen muss. Gleichzeitig haben 89 Prozent aller User Sicherheitsbedenken bei der Nutzung von IoT.