SGET erweitert Standard Qseven 2.0 veröffentlicht

Die SGET (Standardization Group for Embedded Technologies) hat jetzt die Version 2.0 des multiplattformfähigen Qseven-Standards erarbeitet.

Die SGET (Standardization Group for Embedded Technologies) hat jetzt die Version 2.0 des multiplattformfähigen Qseven-Standards erarbeitet.

Der ursprünglich vom Qseven Konsortium im Jahr 2007 entwickelte Standard war im Sommer 2012 von der SGET übernommen worden und ist jetzt bereits überarbeitet. »Das SGET Standard Development Team (SDT.02) hat eng zusammen gearbeitet, um die technologischen Veränderungen zu berücksichtigen, die sich seit unserer Übernahme des Qseven Standards im vergangenen Jahr ergeben haben«, erklärt Engelbert Hörmannsdorfer, Vorsitzender der SGET. »Es ist schon eine ziemliche Herausforderung, zwei deutlich unterschiedliche Hardware-Architekturen gemeinsam in einem Standard zu unterstützen, ohne dabei auf die spezifischen Vorteile der einzelnen Plattformen zu verzichten. Durch unsere stark engagierten Mitglieder beider Lager ist die SGET perfekt aufgestellt, den Standard effizient weiterzuentwickeln und neue Features wie USB On-the-Go schnell zu unterstützen.«

Qseven ist ein gut etablierter, altlastenfreier und prozessorunabhängiger Standard für kompakte Computer-Module, der auch thermische und mechanische Schnittstellen mit einschließt. Seit der Verfügbarkeit der Version 1.2 ist Qseven der einzige Standard, der x86- und ARM-basierende Technologien im CoM-Umfeld gemeinsam unterstützt. Dies vereinfacht den Wechsel zwischen den Plattformen und bietet so eine weite Skalierbarkeit in Bezug auf Kosten, Leistung und spezielle Eigenschaften der einen oder anderen Prozessorarchitektur.

Die aktualisierte Qseven-Spezifikation Version 2.0 kann entsprechend den Statuten der SGET kostenlos von deren Website heruntergeladen werden. Das Angebot richtet sich sowohl an Qseven-Entwickler als auch an Qseven-Anwender und Anbieter von Trägerplatinen und -Systemen. Design Guides für die Multi-Plattform-Versionen 1.2 und 2.0 werden noch in diesem Sommer erscheinen.

Unternehmen der Embedded-Computing-Industrie sind eingeladen, der SGET beizutreten und ihre eigenen Ideen einzubringen. »Neben Herstellern von Embedded Computersystemen, Halbleitern und Steckverbindern sind auch Forschungs- und Bildungseinrichtungen sowie Embedded Systemintegratoren, OEM-Lösungsanbieter und industrielle Anwender herzlich willkommen«, betont Hörmannsdorfer.