Skylake und Kaby Lake betroffen Hyper-Threading fehlerhaft

Intels 10-nm-FinFET-Prozess liefert weltweit die höchste Transistordichte auf einem Chip.
Intels Skylake- und Kaby-Lake-Prozessoren können Probleme mit dem Hyper-Threading haben.

Debian weist seine Nutzer und die anderer Betriebssysteme darauf hin, dass es Probleme mit dem Microcode von Intels Skylake- und Kaby-Lake-Prozessoren gibt und rät das Hyper-Threading zu deaktivieren.

Debian weist seine Nutzer und die andere Betriebssysteme darauf hin, dass es Probleme mit dem Microcode von Intels Skylake- und Kaby-Lake-Prozessoren gibt und rät das Hyper-Threading zu deaktivieren.

Die 6. und 7. Generation von Intels Core-Prozessoren (Desktop, Embedded, Mobile und HEDT), die entsprechenden Server-Prozessoren (wie Xeon v5 und Xeon v6) und einige Pentium-Modelle können Microcode-Fehler haben, die bei Nutzung von Hyper-Threading ein gefährliches  Fehlverhalten aufweisen können, was zu Datenverfälschung und -verlust führen kann. Debian empfiehlt daher die sofortige Deaktivierung des Hyper-Threading im BIOS/UEFI.

Für die Skylake-Prozessoren mit den Signaturen 0x406E3 und 0x506E3 gab es im April einen Microcode-Update, der den Fehler zu beheben scheint. Möglicherweise könnte dies auch die Probleme für Kaby-Lake-Prozessoren mit Signaturen 0x806e9 und 0x906e9 beheben, es gibt allerdings noch keine Bestätigung dazu.

Andere Benutzer benötigen nach Angaben von Debian plattformspezifische Korrekturen oder BIOS/UEFI-Upgrades von ihren Systemanbietern.