Lüfterlose Mini-Industrie-PC Flexibles Kraftpaket

Drei Varianten der neuen i-Serie von NST
Drei Varianten der neuen i-Serie von NST

NST setzt für seine Mini-IPCs der »i-Serie« auf die Mobil-Prozessoren von Intels aktueller »i«-Baureihe. Zusätzlich bieten die Geräte auch eine hohe Flexibilität in Ausbau und Montage.

NST Netzwerk- und Sicherheitstechnik baut seit mehr als 10 Jahren Mini-IPCs in Deutschland (Bensheim in Südhessen). Immer Unterschied zu vielen Mitbewerbern hat NST seinen Mini-IPC nicht als Box-PC konzipiert, sondern als vollmodularen, lüfterlosen Embedded-PC. Das Konzept ist mit mehr als 10.000 ausgelieferten Systemen sehr erfolgreich.

Mit der jetzt neu auf den Markt gekommenen Mini-IPC-»i-Serie« setzt NST erstmals die mobilen »i«-Prozessoren (i3, i5, i7) von Intel ein. Die Boards verfügen über den Intel-QM57-Chipsatz, womit Core-2-Duo-CPUs bis 2,8 GHz Taktung lüfterlos betrieben werden können. Der Speicherausbau beträgt bis zu 8 GByte DDR3-RAM (1066 MHz). Damit können die Vorteile der leistungsstarken Prozessoren mit denen der lüfterlosen Technik, wie hohe Lebensdauer, geringe Abwärme, Wartungsfreiheit und enorme Flexibilität der Einsatzmöglichkeiten, genutzt werden.

Erreicht wird dies durch das Wärmemanagement und die verwendete Low-Power-Technik im Gerät. Eine Heatpipe führt die Wärme der CPU an einen Passiv-Kühler zuverlässig ab. So kann das System bei Umgebungstemperaturen bis zu 55°C betrieben werden, in Sondermodellen sogar von -25°C bis zu +70°C. Dies gilt gleichermaßen für die Festplatte, wenn eine Automotive-Festplatte oder eine SSD eingesetzt wird, womit auch völlig plattenlose Systeme realisierbar sind. Dafür stehen den Geräten die Datenspeicherschnittstellen CompactFlash-Sockel, fünf SATA-Ports und RAID 0/1 zur Verfügung.

Für die Kommunikation zur Außenwelt stehen 2 x Gigabit LAN, 8 x USB und 6 x COM (RS232/422/485) zur Verfügung. Der Mini-IPC lässt mit HDMI-, DVI-, LVDS- und VGA-Schnittstelle sowie Dual-Display-Support praktisch keine Wünsche bei der Grafik offen.

Wenn dies nicht genügt, bietet der Mini-IPC vielseitige Ausbaufähigkeiten: Ein Erweiterungsmodul, das auf dem Basis-Chassis montiert wird, gibt mit einer entsprechenden Riser-Karte Platz für zwei weitere PCI- oder PCIe-Karten. Im Massenspeichermodul unter dem Mainboard können zwei Festplatten bzw. SSDs oder eine Festplatte (SSD) und DVD-Laufwerk angeordnet werden. Bei zwei Festplatten (SSDs) können diese in Wechselrahmen montiert und im RAID-Level 0/1 betrieben werden. Der Austausch im Falle eines Plattenausfalls beträgt nur 30 Sekunden. Dieses Massenspeichermodul ist in speziellen Gummipuffern gelagert, wodurch Festplatten oder SSDs auch hohen mechanischen Beanspruchungen an Schock und Vibration widerstehen.

Das Spektrum der Montagemöglichkeiten des Mini-IPC ist beachtlich: Bei der Fläche eines dreiviertelten DIN-A4-Blattes und nur 90 mm Höhe gibt es eine Wand- und DIN-Schienenhalterung. Ein oder sogar auch zwei Mini-IPCs nebeneinander können in einem 19-Zoll-Rack mit einer 19-Zoll-Halterung montiert werden - und das bei nur zwei Höheneinheiten. Mit einer eigenen TFT-Halterung kann der Mini-IPC an die Industrie-TFT-Monitore von NST mit den Größen von 10 Zoll bis 42 Zoll rückseitig montiert und so zum Panel-PC erweitert werden. Die Montage/Demontage ist dabei bei allen Varianten in weniger als 60 Sekunden möglich.  
    
Auch die Stromversorgung deckt die Mehrzahl industrieller Anwendungen ab. Es stehen interne, lüfterlose Netzteile von 80 bis 240 VAC (Wide Range), 12 bis 24 VDC für Industrienetze sowie 18 bis 75 VDC für Telekom-Netze zur Verfügung.

Die Geräte kommen in den verschiedensten Industriebereichen - von der Telekommunikation über Automotive, Food, Chemie, Maschinenbau, industriellen Fertigung bis zur Logistik - eingesetzt und werden stetig weiterentwickelt. Selbst beim CERN in Genf oder auf den Schiffen kommen sie zum Einsatz. Der Mini-IPC gehört zu einer ganzen Familie lüfterloser Industrie-PCs von NST - so gibt es neben den Mini-IPCs auch lüfterlose 1HE- und 4HE-Rack-Rechner.