embedded world Exhibition & Conference Embedded Goes Autonomous

Die embedded world 2018 ist ein Fixpunkt der Branche: Über 1000 Aussteller werden an der Messe teilnehmen. Zum Erfolg tragen auch die embedded world Conference und die electronic displays Conference seit Jahren bei.

Die embedded world Conference steht dieses Jahr unter dem Motto: „Embedded Goes Autonomous“. Damit rückt die Konferenz eine der zentralen Herausforderungen der Branche in den Fokus. Ergänzend greift die electronic displays Conference aktuelle Themen rund um OLEDs, Touch und vieles mehr auf.
Die Leistungsfähigkeit von Prozessoren ist so stark angewachsen, dass neue Technologien wie maschinelles Lernen und künstliche Intelligenz ihren Weg in Embedded-Anwendungen finden und so neue Systemdesigns ermöglichen, die eigenständig die Umgebung wahrnehmen, daraus Schlüsse ziehen und Entscheidungen treffen.

Die embedded world Conference reflektiert diesen Trend: Neben einem eigenen Konferenzschwerpunkt zu diesem Thema ist auch „Embedded Vision“ – die rechnergestützte Bildverarbeitung – sehr stark mit Autonomie-Anwendungen verknüpft, wie beim autonomen Fahren oder der bildgebenden Diagnostik in der Medizin. Insgesamt gliedert sich das Programm 2018 in sieben Konferenzcluster:

Autonomous Systems – In naher Zukunft werden wir immer mehr auf technische Systeme treffen, die nicht nur programmatisch agieren, sondern die sich situativ verhalten. Das bedeutet, dass es maschinelle Entscheidungsfindungen in nicht vorher simulierten Situationen geben wird.

Embedded Vision – Hier entsteht gegenwärtig eine vollkommen neue Branche mit neuen Technologien und Anwendungen. Dank einer Zusammenarbeit mit dem VDMA und der Embedded Vision Alliance gibt es hierzu viele interessante Vorträge.

Internet of Things – Hier können Entwickler alles über Funkverbindungen für IoT-Systeme erfahren. Eine eigene Session gibt es zum Thema elektronische Bezahlmechanismen.

Security und Safety – Funktionale Sicherheit einerseits und der Schutz vor Angriffen auf das System andererseits sind unabdingbare Voraussetzungen für viele Embedded-Systeme. Die Vorträge beschäftigen sich unter anderem damit, wie man beides trotz beschränkter Rechenressourcen erreichen kann. Besonders pikant: Erfahrungsberichte von Angriffen und Gegenmaßnahmen.

Embedded OS – In einer Grundlagen-Session können die Zuhörer lernen, wie ein Echtzeit-Betriebssystem funktioniert. Außerdem gibt es in diesem Jahr eigens eine Session zu Automotive-Betriebssystemen, wobei AUTOSAR und Open-Source-Lösungen im Mittelpunkt stehen.

Hardware Engineering – Neben den klassischen und immer noch aktuellen Themen wie Minimierung des Energieverbrauchs, Steigerung der Rechenleistung beispielsweise durch Parallelisierung in Multicore-Systemen oder FPGA statt Programmierung findet mit der RISC-V-Initiative etwas statt, das das „Linux der Hardware“ sein kann.

Software & Systems Engineering – Der Trend von C zu C++ bringt viele Vorteile, aber auch deutlich höhere Komplexität und Risiken. Entwicklungsmethoden, das Aufspüren von Fehlern und die Entwicklung zuverlässiger Systeme sind die Themen dieses Bereichs.

Die einzelnen Cluster setzen sich aus 36 Sessions und 13 Classes zusammen. Sessions dauern einen Vor- oder Nachmittag und bestehen aus zumeist halbstündigen Vorträgen. Die Classes sind auf kleinere Gruppen beschränkt und haben Lehrgangscharakter: Hier können sich die Teilnehmer ganz intensiv einer Thematik zuwenden, oft sogar mit praktischen Übungen am Rechner oder an Mikroprozessor-Platinen. Auf der embedded world 2018 bleibt man aber auch im Bild bei allem rund um Displays. Am 28.Februar und 1. März 2018 tauschen sich wieder Entwickler, Wissenschaftler und Anwender von elektronischen Displays aus und informieren sich über aktuelle Display-Technologien wie LCD, OLED oder ePaper, flexible Displays, 3D-Displays, grafische Benutzeroberflächen, Touchscreens, das breite Anwendungsspektrum dieser Displays und die Entwicklung des Marktes.