Übertragungstechnik für Visualisierung Bedien-Panel in 100 m Entfernung

Die „WideLink“-Technik von Kontron ermöglicht Datenkommunikation zwischen abgesetztem Visualisierungssystem und Steuerungsrechner über 100 m hinweg.
Die „WideLink“-Technik von Kontron ermöglicht Datenkommunikation zwischen abgesetztem Visualisierungssystem und Steuerungsrechner über 100 m hinweg.

Kontron bietet jetzt die ersten Systeme mit seiner „WideLink“-Technik an, die es ermöglicht, abgesetzte Industriemonitore und Bedien-Panels in einer Entfernung von bis zu 100 m vom Steuerungsrechner zu betreiben.

Auf der SPS IPC Drives zeigt Kontron die „WideLink“-Technik erstmals in Verbindung mit der neuen, für den Einbau in Schaltschränke vorgesehenen IPC-Plattform „KBox C-102“ auf COM-Express-Basis sowie mit dem ebenfalls neuen Industriemonitor „Kontron FusionView“. Am Messestand 193 in Halle 7 kommt der „FusionView“ mit rahmenlosem Design als dezentrale Visualisierungseinheit zum Einsatz. Er wird per „WideLink“-Technik abgesetzt von der im Schaltschrank verbauten „KBox C-102“ betrieben.

„WideLink“ ist ein vom Betriebssystem unabhängiges Übertragungsverfahren nach der Norm IEEE 1911, das die Datenkommunikation zwischen abgesetztem Visualisierungssystem und Steuerungsrechner über ein Standard-CAT6-Ethernet-Kabel ermöglicht. Das Übertragungsverfahren schließt die digitalen Signale für den Bildschirm, die Rückmeldungen des Touch-Interfaces sowie USB- und Audio-Signale mit ein. „WideLink“ tunnelt diese Signale durch das Ethernet-Kabel und stellt sie am Endgerät ohne Zeit- oder Qualitätsverlust bereit. Zur Übertragung werden im Steuerungsrechner weder CPU noch Speicher belastet, ein Betriebssystem oder zusätzliche Software sind nicht erforderlich. Bilddaten werden unkomprimiert und in einer Auflösung bis Full HD übertragen.

Halle 7, Stand 193