APU für Embedded-Markt AMDs neuer »G-Series SoC«

Mit dem neuen AMD Embedded-G-Series System-on-Chip zielt AMD auf wachstumsstarke Embedded-Märkte
Mit dem neuen AMD Embedded-G-Series System-on-Chip zielt AMD auf wachstumsstarke Embedded-Märkte

Mit einer neuen Single-Chip-x86-APU will AMD sein Embedded-Geschäft erheblich ausbauen, das schon in Kürze zu einer tragenden Säule des Unternehmens werden soll.

So soll bereits im vierten Quartal dieses Jahres rund 20 Prozent des Umsatzes im Embedded-Bereich erzielt werden - im dritten Quartal letzten Jahres waren es nur 5 Prozent. Ein gutes Stück des Weges voran bringen soll dabei der neue »Embedded G-Series SoC«, der in Konkurrenz zu Intels »Atom«-Serie steht.

Im Gegensatz zu seinen Vorgängern, die als 2-Chip-Lösung aus APU und I/O-Controller bestanden, ist der neue Baustein eine reine Single-Chip-APU, die CPU, GPU und I/O-Controller auf 600 mm² vereint. Zusätzlich wird der neue »Jaguar«-Core und die Radeon-8000-Grafiktechnologie genutzt.

Das Ergebnis überzeugt: 113 Prozent mehr CPU- und 20 Prozent mehr GPU-Performance im Vergleich zum Vorgänger (G-T56N), bei 33 Prozent weniger Platzbedarf. Mit vier, statt wie bisher zwei CPU-Cores lässt sich ein großer Anteil an der Verbesserung der Rechenleistung erklären. Wer weniger benötigt, kann vom neuen G-Series-SoC auch Zwei-Core- und GPU-lose-Versionen beziehen. Die TDP liegt damit je nach Modell bei 9, 15 oder 25 W.

Dies bedeutet auf den ersten Blick keine Verbesserung - aber auch keine Verschlechterung - gegenüber den Vorgängerbausteinen, allerdings sollt man die höhere Performance und die integrierten Schnittstellen mit in Betracht ziehen. Mit Dual Display (HDMI, VGA, DisplayPort 1.2, UVD 4.2, VCE 2), USB 2.0 (achtfach), USB 3.0 (doppelt), SATA 2x/3.x, UDDR3, zwei SO-DIMMs oder UDIMMs, PCIe Gen2, LPC und SD Reader 3.0 ist AMDs SoC gut ausgestattet.

Zudem wurde das Speicher-Interface verbessert: Es kann nun auch DDR3-RAM mit 1600 MHz ansteuern und bietet ECC-Support. Mehr Spielraum gibt es auch im Betriebstemperaturbereich, der jetzt -40°C bis 85°C mit einschließt.