Nach dem Brand in Niedernhall Würth-Leiterplattenproduktion teilweise wieder in Betrieb

Der erste Schock über den Brand im Leiterplattenwerk von Würth Elektronik in Niedernhall ist überwunden: Teilbereiche arbeiten bereits wieder.

Auch wenn die Ursache des Brandes in der Nacht auf den 27. Dezember noch nicht geklärt ist, kann eine erste Bestandsaufnahme gezogen werden. Mit dem “alten Bauabschnitt“ ist einer von drei Abschnitten der Niedernhaller Produktion zerstört. Dort befanden sich Prozesse wie Bohren, Multilayer, Durchkontaktierung, Lötstopplack und Siebdruck, sowie ein Teil des Labors und der Vertriebsbüros. Mit dem Rückbau soll begonnen werden, sobald das Gebäude von der Staatsanwaltschaft freigegeben ist.

Das sogenannte Steinhaus und der Teil der Produktion, in denen Vertrieb und Verwaltung sowie die Innenlagenfertigung und ein Teil der Galvanik untergebracht waren, sind nicht direkt betroffen und lediglich durch Ruß und Rauch beeinträchtigt, nach einer Sanierung aber wieder beziehbar. Diese läuft bereits: Mit den Reinigungs- und Ausräumarbeiten wurde gleich im neuen Jahr gestartet.

Auch der in 2009 erstellte Neubau ist vom Feuer verschont geblieben. Schon wenige Tage nach dem Brand wurden dort einzelne Prozesse peu à peu wieder aufgenommen.

„Brandschutztüren haben diese Gebäude vor dem Feuer bewahrt. Wir sind froh, dass die Maßnahmen gegriffen haben und so ein Ausbreiten des Brandes verhindert werden konnte“, so Daniel Klein, Geschäftsführer der Würth Elektronik CBT. „Wir möchten uns an dieser Stelle auch nochmals herzlich bei den Einsatzkräften der Feuerwehren und des DRK bedanken. Sie haben Außergewöhnliches geleistet!“