Steca: schnell, flexibel und Lean »Wir wollen wachsen«

Für Steca Elektronik beginnt das Jahr 2017 mit neuen Großaufträgen. Durch optimierte Produktionsabläufe und Verbesserungen in der gesamten Supply Chain erfand sich der Dienstleister für Elektronik-Entwicklung und -Produktion völlig neu. Der Erfolg ließ nicht lange auf sich warten.

Die Geschäftserwartung der Elektronik-Branche zieht für 2017 weiter an. Das schlägt auch bei Steca Elektronik zu Buche: Zwei namhafte Kunden haben bereits großvolumige Aufträge für die Bereiche Elektromobilität und Medizintechnik platziert. Dieser Erfolg lässt sich auf die strategische Neuausrichtung der vergangenen Jahre zurückführen, die sich nun auszahlt. Weitere Aufträge sind auch in den Geschäftsbereichen Consumer und Industrie noch für dieses Jahr in Aussicht.

Produktion folgt Lean-Prinzipien

Die zunehmende Globalisierung stellt deutsche EMS-Anbieter wie Steca vor die Herausforderung, sich an einem globalen Markt auch als preisintensiver Standort zu behaupten. Neben der hohen Qualität identifizierte Steca bei seiner strategischen Neuausrichtung insbesondere die Flexibilität und Geschwindigkeit als große Chance für Wettbewerbsfähigkeit und Wachstum. Die Basis für Flexibilität und Geschwindigkeit bilden schlanke Prozesse und eine Produktion, die auf sehr kurze Durchlaufzeiten ausgerichtet ist. Dafür wurden Lösungsansätze zur Verschlankung der Produktion nach Lean-Prinzipien erarbeitet und mit dem einhergehenden Kulturwandel in der Firma über den gesamten Produktionsablauf ausgerollt. In nur einem Jahr hat Steca so eine zukunftsfähige, prozessorientierte Produktion geschaffen.

Der Weg der Veränderung war damit für Steca Elektronik aber nicht abgeschlossen: Die bisherigen Teams aus Einkauf, Disposition und Auftragssteuerung wuchsen enger zusammen, um ein schlagkräftiges NPI-Management (New Product Introduction) zu bilden. »Wir haben auch früher unsere Kunden rechtzeitig und mit hoher Qualität beliefert. Trotzdem ist unsere heutige Fertigung kaum mehr mit damals zu vergleichen. Standardisierte und vor allem schlanke Prozesse ermöglichen es uns, Produktionsaufträge einfach zu koordinieren, schneller zu bearbeiten und dies über unser ERP-System auch jederzeit planen, verfolgen und auswerten zu können«, so Hubert Braun, Produktionsleiter von der Steca Elektronik. 

Schlanke Produktionsprozesse, kombiniert mit automatisiertem Ineinandergreifen von Prozessabläufen und vorausschauender Auftrags-Planung, erlauben es dem EMS-Anbieter, seinen Kunden eine hohe Flexibilität sowohl in der Muster- als auch in der Serienproduktion zu bieten.