AdoptSMT: Gebrauchtmaschinen, Ersatzteile und Beratung aus einer Hand »Wir wollen mit Ersatzteilen in Zukunft genauso viel umsetzen wie mit Gebrauchtmaschinen«

Erhard Hofmann, AdoptSMT: »Als Maschinenspezialist verfügen wir über das erforderliche Know-how, Ersatzteile auch wirklich beurteilen und überprüfen zu können.«

Als Gebrauchtmaschinen-Spezialist für die Elektronikfertigung hat sich AdoptSMT längst am Markt etabliert. Nun will Geschäftsführer Erhard Hofmann die strategischen Kernfelder seines Unternehmens weiter ausbauen: Eine noch wichtigere Rolle sollen künftig die Bereiche »Ersatzteile« und der neu gegründete Bereich »Consulting« spielen.

Das für viele Fertigungsausrüster desaströse Krisenjahr hat AdoptSMT gut überstanden. Entgegen dem Trend hat das Unternehmen vergangenes Jahr sogar acht neue Mitarbeiter eingestellt. Zwar sieht Hofmann sein Unternehmen nicht als Krisengewinner, aber besonders der Ersatzteilevertrieb ist ein durchlaufendes Geschäft, das nicht auf Null zurückgefahren wird, wenn die Unternehmen ihre Investitionen in Maschinen auf Eis legen. Bislang ist der Bereich »Ersatzteilgeschäft« eine schöne Ergänzung für AdoptSMT zum Gebrauchtmaschinen-Bereich. Doch dabei will es der Firmenchef nicht belassen, sondern Angebot und Service nach dem »Alles-aus-einer-Hand-Gedanken« erweitern: »Wir wollen den Bereich »Ersatzteile« deutlich ausbauen und damit künftig etwa gleich viel erwirtschaften wie mit Gebrauchtmaschinen«, plant Hofmann für die Zukunft. Auch der junge Bereich »Consulting«, der sich bereits viel versprechend entwickelt, soll künftig eine noch größere Rolle im Gesamtangebot von AdoptSMT spielen.

Erfolgsfaktor »Premium Parts«

Das Erfolgsrezept für den Bereich Ersatzteile sieht Hofmann vor allem in der Besonderheit, dass AdoptSMT neben Original-Ersatzteilen und Nachbauteilen auch »Premium Parts« ins Programm aufgenommen hat: Die Premium Parts sind nicht einfach nur günstigere Nachbauteile, sondern qualitativ hochwertige Ersatzteile, die AdoptSMT speziell ausgewählt und in zahlreichen Piloteinsätzen - auch im Praxiseinsatz bei Pilotkunden - auf ihre Tauglichkeit und Stabilität getestet hat, bevor sie ins reguläre Lieferprogramm aufgenommen werden. »Als Maschinenspezialist verfügen wir über das erforderliche Know-how, solche Teile wirklich beurteilen und überprüfen zu können«, gibt Hofmann zu bedenken. »Der Kunde kann sich darauf verlassen, dass er von uns nur funktionsfähige und qualitativ einwandfreie Ersatzteile erhält, egal ob Original oder Premium Part. Als Premium Part erhältlich sind beispielsweise Feeder für Assembleon/Yamaha und Juki sowie diverse Leiterplattenmagazine.

Ein Teil der Premium Parts kommt aus Asien, aber auch europäische Partner beliefern AdoptSMT mit Premium Parts. Großen Wert legt Hofmann darauf, dass die Teile aus ihm wohl bekannten Quellen stammen und stabile Lieferantenbeziehungen dahinter stehen. Ist das der Fall, könne man auch ruhigen Gewissens auf Ware auf Asien setzen, entkräftet Hofmann die Bedenken gegenüber asiatischen Lieferquellen.     

Wie ist es um die Zuverlässigkeit der Premium Parts im Vergleich zu den Originalteilen bestellt? Hier legt Hofmann strenge Maßstäbe zugrunde: »Grundsätzlich sollen die Premium Parts die gleiche Haltbarkeit aufweisen wie die Originalteile, was wir in den bereits erwähnten Tests überprüfen.«  Rund 30 bis 50 Prozent spart sich der Käufer gegenüber den Original-Ersatzteilen. Dass die Hersteller der Original-Produkte davon nicht begeistert sind, verneint Hofmann und betont, dass das Verhältnis zu den meisten Maschinenherstellern durchaus gut sei. Schließlich arbeite man in einigen Fällen wie bei Eintausch/Rücknahme von Fremdfabrikaten auch zusammen.