Siplace-Maschinensoftware Wenige Eingriffe des Bedienpersonals erforderlich

Mit neuen Funktionen verbessert die Siplace-Maschinensoftware 704 die Effizienz in der Elektronikfertigung. Ein Schwerpunkt des aktuellen Software-Releases sind »Keep the Line Running«-Funktionen, die Anzahl und die Dauer von Fertigungsunterbrechungen minimieren sollen.

Mit der Siplace Stationssoftware lassen sich Aktionen zu automatisieren, die bisher Eingriffe des Bedienpersonals erforderten. Ein Beispiel sind die neuen Nozzle Self Healing-Funktionen (automatische Reinigung). Zeigt der Pipetten-Scan eine Verschmutzung, so wird zunächst ein Reinigungsversuch gestartet und danach sogar ein automatischer Austausch der Pipette veranlasst – ohne Stopp der Linie und ohne jeden Eingriff des Bedienpersonals. Ähnlich automatisiert lassen sich an der Maschine veränderte Einstellungen zum Feeder Pitch von der Station in Richtung Siplace Pro hochladen bzw. Feeder-Einstellungen von Siplace Pro auf die Station herunterladen. Deutlich verbessert präsentiert sich die Bedienoberfläche der Stationssoftware. Ist ein Eingriff des Bedienerpersonals (Assist) notwendig, so erhält das Bedienpersonal am Monitor konkrete Hinweise auf den Ort und die Ursache des Fehlers sowie Vorschläge für die Fehlerbehebung.


»Wichtige Fertigungskennziffern wie MTBA (Mean Time Between Assists) oder MTTRA (Mean Time To Recover from Assist) lassen sich so deutlich verbessern«, bertont Johannes Justinger, im Siplace Product Management verantwortlich für Bedienerfreundlichkeit und stabile Fertigungsprozesse. Automatisierte Fehlerbehebungen und die visuelle Unterstützung des Bedienpersonals bei notwendigen Assists erhöhen die Effizienz in der Elektronikfertigung. Gerade bei häufigen Assists wie  »Track empty«, »Nozzle dirty«, »Foil torn« oder »Fiducial not recognized« hat dies Auswirkungen auf  entsprechenden Kennziffern.