China und Taiwan heizt die Nachfrage nach Photovoltaik-Produktionsanlagen an Solarbuzz: Ausgaben für PV-Eqipment weiter auf hohem Niveau

Eine neues Quartalshoch meldet Solarbuzz für den Verkauf von Photovoltaik-Produktionsmitteln. Insgesamt gaben die Zellen- und Modulhersteller im dritten Quartal rund 2,9 Mrd. Dollar für neues Produktionseqipment aus. Etwa 80 Prozent der verkauften Maschinen und Anlagen gingen nach China und Taiwan.

Vor allem die kristalline Siliziumtechnik trieb die Nachfrage an: »Chinesische und Taiwanesische Hersteller von kristallinen Siliziumzellen investieren in einem noch nie da gewesenen Ausmaß, so Finlay Colville, Senior Analyst bei Solarbuzz. Insgesamt erweise sich die Siliziumtechnik als sehr stabile Wachstumsgröße: Die Zellen- und Modulhersteller investierten im dritten Quartal mit 852 Mio Dollar aber etwas weniger als im Rekordquartal Q2 mit 898 Mio.Dollar: Etwa 72 Prozent entfielen auf die etablierten Hersteller aus China und Taiwan, darunter Sunergy, DelSolar, Gintech, JA Solar, Motech, Suntech und Solartech und aufstrebende Firmen wie  Hareon Solar, Jinko Solar, LDK Solar und ReneSola. Zu den Gewinnern auf Herstellerseite zählten Applied Materials, Amtech, Centrotherm, Despatch sowie Roth & Rau.  

Zwar verzeichne auch die  Dünnschichttechnik mit einem Plus von 53 Prozent im Vergleich zum zweiten Quartal eine steigende Nachfrage, allerdings hänge diese laut Solarbuzz stark vom jeweils verwendeten Absorbermaterial, beispielsweise CdTe oder Ci(G)S, der Lieferkette und der Region ab, in der produziert wird. Am meisten nachegefragt war mit rund 200 Mio Dollar Equipemt für die Fertigung von CIGS-Modulen.