EMS-Raumfahrtprojekt Philae überträgt Bilder mit tecnotron-Technik

Die Kamera basiert auf einer Leiterplatte von tecnotron.
Die Kamera basiert auf einer Leiterplatte von tecnotron.

Im von der Raumsonde »Rosetta« abgekoppelten Lander »Philae« steckt auch Technik von tecnotron.

Die unter extremen Bedingungen sicher arbeitende Elektronik-Baugruppe für das Kamerasystem wurde vom Elektronik-Dienstleister tecnotron elektronik gebaut. Der Dienstleister konnte bereits mehrfach durch ähnliche Aufträge für diverse Missionen wie beispielsweise ROSAT und XMM überzeugen.

Auch diesmal musste die bestückte Leiterplatte extremen Temperaturbedingungen von eisiger Kälte bis äußerster Hitze widerstehen und trotz Strahleneinwirkung und Hochvakuum funktionieren. Die großflächige Kontaktstelle zwischen Leiterplatte und CCD-Chip muss fehlerfrei funktionieren – auch nach zehn Jahren Flug im All. Nach anfänglichen Fehlversuchen fanden die Entwickler von tecnotron schließlich eine Lösung, die den extremen Härtetests widerstand. Das Ergebnis kann sich sehen lassen: Die Kamera lieferte gestochen scharfes Bildmaterial vom Eiskometen. Sofern sich die Batterien in Sonnennähe wiederaufladen, soll Philae noch bis in die zweite Hälfte des nächsten Jahres arbeiten – und weiter Bilder senden, mit vermutlich weiteren neuen Erkenntnissen für die Menschheit.