Manz Automation gewinnt Yingli, Bosch und Conergy als Pilotkunden »OneStep Selective Emitter-Verfahren« erhöht den Wirkungsgrad von Solarzellen

Dieter Manz: »Der von uns entwickelte Prozess zur Erzeugung selektiver Emitter hat nach unseren Recherchen die mit Abstand geringsten Produktionskosten und wird daher unseren Kunden helfen, ihre Profitabilität zu verbessern.«

Ein entscheidender Schritt auf dem Weg von der Neuentwicklung zur Kommerzialisierung seines »OneStep Selective-Emitter-Verfahrens« ist dem PV-Fertigungsmaschinen-Hersteller Manz Automation gelungen: Mit Yingli, Bosch und Conergy hat Manz drei wichtige Solar-Player aus Deutschland und China als Pilotkunden für dieses neue Verfahren gewonnen.

Alle drei Kunden werden das Manz-System in den nächsten Monaten in ihre Pilot-Produktion einführen und anschließend in der Massenfertigung verifizieren. »Der von uns entwickelte Prozess zur Erzeugung selektiver Emitter hat nach unseren Recherchen die mit Abstand geringsten Produktionskosten und wird daher unseren Kunden helfen, ihre Profitabilität zu verbessern«, erkärt Dieter Manz, Vorstandsvorsitzender von Manz Automation.

Das OneStep Selective Emitter-Verfahren von Manz erzeugt die selektiven Emitterstrukturen durch einen Laserprozess. Mittels einer speziell entwickelten Laseroptik wird es möglich, Teile des nach der Diffusion im Phosphorglas vorhandenen Phosphors schonend und defektfrei nochmals in die Oberfläche der Solarzelle zu diffundieren. Dadurch lässt sich lokal die Dotierung mit Phosphoratomen erhöhen und damit die Leitfähigkeit zwischen dem Siliziumwafer und den Kontaktfingern laut Manz deutlich steigern. In Verbindung mit einem angepassten Diffusionsprofil der gesamten Zelle konnte Manz eine Erhöhung des Wirkungsgrads von über 0,5 Prozentpunkte in Versuchsreihen, die mit verschiedenen Kunden durchgeführt wurden, nachweisen.

Um das volle Potenzial zur Steigerung des Wirkungsgrads zu erzielen, müssen die Kontaktfinger äußerst präzise über der vom Laser erzeugten, selektiven Emitterstruktur liegen. Genau dies ermöglicht der ebenfalls von Manz neu entwickelte Hochpräzisionsdrucker HAP2400. Tests und Versuchsreihen wiesen eine reproduzierbare Genauigkeit von deutlich unter zehn Mikrometern nach. Der HAP2400 ist damit die mit Abstand präziseste und schnellste Siebdruckmaschine im Markt. Als integraler Bestandteil der Manz Backend-Linie stellt diese Maschine zusammen mit der OneStep Selective Emitter-Laseranlage eine ideale Kombination zur Produktion von Hocheffizienz-Solarzellen dar. Dieter Manz zeigt sich vom Ergebnis der intensiven Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten begeistert und ist überzeugt, für Manz damit einen neuen technologischen Höhepunkt gesetzt zu haben: »Durch unsere selektive Emitter-Technologie in Verbindung mit unserem hochpräzisen Siebdrucker werden wir uns weitere Marktanteile erschließen können.« Wir freuen uns, dass wir mit Bosch, Conergy und Yingli sowohl hier in Deutschland als auch in China den Nachweis der Produktionstauglichkeit erbringen können.«