Laser-Job NanoWork-Schablone schafft den Sprung in große Serienfertigungen

Georg Kleemann, LaserJob: »Nach rund drei Jahren intensiver Entwicklungs- und Qualifizierungsarbeit haben wir den Durchbruch mit der NanoWork-Schablone endgültig geschafft.«

Im deutschen Elektronikfertigungsmarkt hat sich die NanoWork-Schablone von LaserJob bereits sehr gut etabliert. Das Erfolgsrezept: Die Schablone druckt nicht nur kleinste Bauteile bis hin zu »01005« problemlos, sondern benötigt weniger Reinigungszyklen und hat ein deutlich besseres Auslöseverhalten als die unbeschichtete Edelstahlschablone. Das wissen inzwischen auch internationale EMS-Konzerne zu schätzen und setzen die Schablone in hochvolumigen Serienfertigungen ein.

»Nach rund drei Jahren intensiver Entwicklungs- und Qualifizierungsarbeit haben wir den Durchbruch mit der NanoWork-Schablone endgültig geschafft«, freut sich Georg Kleemann, Geschäftsführer von LaserJob. »Inzwischen haben wir etwa 2.500 Stück davon ausgeliefert – Tendenz deutlich steigend.« Bis Mitte 2010 will LaserJob seine Produktionskapazität im neuen Firmengebäude in Fürstenfeldbruck (Bayern) weiter ausbauen, »denn wir rechnen mit stabil wachsendem Geschäft«, bekräftigt Kleemann sein Vorhaben. Vor allem außerhalb des Kernvertriebsgebietes Deutschland, Österreich Schweiz habe die Nachfrage nach den innovativen Schablonen in den letzten Monaten deutlich angezogen, erklärt der Firmen-Chef. »Die Kunden, die unsere NanoWork-Schablone im Vergleich mit anderen Produkten evaluiert haben, sind von den Vorteilen überzeugt«, so Kleemann. Die Namen der neuen internationalen Klientel möchte Kleemann allerdings aus Wettbewerbsgründen derzeit noch nicht nennen.

Und selbst wenn nicht die Bauteile wie 0201 oder die derzeit kleinste auf dem Markt verfügbare Bauteilegröße 01005 zu bestücken sind, für die die NanoWork-Schablone prädestiniert ist, punktet sie gegenüber einer klassischen Edelstahlschablone durch ein deutlich besseres Auslöseverhalten und konstant transferiertes Pastenvolumen über viele Druckvorgänge. Bis zu 100.000 Drucke sind laut Kleemann mit einer Nanowork-Schablone möglich, wie zahlreiche Praxiseinsätze bewiesen haben. Einen entscheidenden Erfolgsfaktor sieht Kleemann im deutlich besseren Reinigungsverhalten der NanoWork-Schablone im Vergleich zur klassischen Schablone: »Wir konnten die Anzahl der zu bedruckenden Leiterplatten zwischen zwei Reinigungszyklen von 7 auf 30 erhöhen.« Somit ist weniger Reinigungsmaterial erforderlich und gleichzeitig steigt der Durchsatz in der Fertigungslinie.