Flexibel auslegbar Miniwellenanlage für EMS-Unternehmen

Miniwellenanlage IW1 S151 EMS von Eutect
Miniwellenanlage IW1 S151 EMS von Eutect

Auf unterschiedliche Produktionsvolumina und Taktzeiten ausgelegt ist das Miniwellensystem von Eutect. Damit adressiert das Unternehmen vor allem EMS-Dienstleister.

Die Maschine „IW1 S151 EMS“ basiert auf dem Induktionslotpumpensystem IW1, einem Miniwellensystem, das in einer Vielzahl von Sondermaschinen von Eutect verbaut wurde. Das Lötsystem zeichnet sich durch seine flexible Düsenaufnahme aus. Diese Düsenaufnahme ist, wie die Lötdüse selbst, aus beschichtetem V4a und besitzt eine integrierte selektive Schutzgasführung, mit der die Schutzgasglocke eng an der Lötwelle für einen optimalen Prozess anliegt. Dank einer Wechselkupplung kann die Lötdüse schnell ausgetauscht werden. Zur Verfügung stehen Punkt-, Linien und Matrixdüsen, die einen vielseitigen Einsatz der Maschine ermöglichen. Die Baugruppen werden durch das Absenken in das kontinuierlich fließende Lot eingetaucht. Das Lot fließt somit in einem durch Stickstoff vor Oxidation geschützten Endloskreislauf und minimiert durch einen definierten Rücklauf die Bildung von Lotperlen und Schlacke.

Bei der Entwicklung der Maschine wurde viel Wert auf einen ergonomischen Arbeitsbereich gelegt, da die Maschine manuell bestückt wird. Sowohl der Eingabebereich sowie das Teilhandling um die Maschine herum können kundenspezifisch ergonomisch ausgelegt werden und ermöglichen somit ein einfaches und effizientes Arbeiten. Um die Taktzeiten zu minimieren, sind immer zwei Lötrahmen im Einsatz, wobei ein Lötrahmen in der Maschine bearbeitet wird und ein zweiter in Vorbereitung ist. Der produktspezifische Lötrahmen wird entweder auf einer Schiene fixiert, die in die Maschine eingeschoben wird, oder auf einer Drehtellereingabe, manuell oder vollautomatisch, im Wechsel bestückt und eingegeben. Die Baugruppe wird zunächst mit Flussmittel versehen, bevor der eigentliche Lötprozess startet. Der Flussmittelauftrag erfolgt über eine Injekt-Düse, die Flussmittelpunkte von 1,5 bis 3,0 mm Durchmesser appliziert. Während die Bauteile gelötet werden, kann der Bediener einen zweiten Lötrahmen mit Baugruppen bestücken. Beide Lötrahmen werden im Anschluss in einem Arbeitsgang ausgetauscht, wodurch die Taktzeiten reduziert und höhere Stückzahlen produziert werden können. Die Lötrahmen werden innerhalb der Maschine von einem Linear-Achsenhandling übernommen und exakt positioniert. »Die Maschine ermöglicht dem Unternehmen eine flexible Ausrichtung der Lötprozesse. Gerade Unternehmen, die wissen, dass sie höhere Stückzahlen produzieren müssen, werden mit der IW1 S151 EMS eine vielseitige Maschine erhalten. Je nach Stückzahlen können Dank der flexiblen Düsen und der produktspezifischen Lötrahmen mehrere Baugruppen auf einmal gelötet werden«, führt Matthias Fehrenbach aus, Geschäftsführer der EUTECT GmbH.

Eutect auf der productronica 2015: Halle A4, Stand 314