ZVEI-Zahlen für den Juli Leiterplattenmarkt bricht erneut Rekorde

Mit Ablauf des Monats Juli hat der deutsche Leiterplattenmarkt bereits die gleiche Auftragshöhe erreicht wie im gesamten Jahr 2009. Das hat der ZVEI-Fachverband PCB and Electronic Systems bekannt gegeben.

Der Grund für den ungewöhnlich hohen Eingang von Bestellungen ist neben der allgemeinen Wirtschaftserholung und der Erholung der Automobilindustrie insbesondere der Bereich Erneuerbare Energien. In Deutschland ansässige Weltmarktführer, zum Beispiel aus dem Segment der Photovoltaik, benötigen leistungsfähige Lieferanten für große Serien in Sondertechnologien wie Dickkupfer.

Die Zahlen speziell für den Juli fallen wie folgt aus: Der Umsatz der Leiterplattenhersteller lag auf gleicher Höhe wie im Vormonat, berichtet der ZVEI. Der Auftragseingang stieg dagegen erneut drastisch an. Bereits im Mai 2010 wurde ein noch nie erreichter Höchststand an Bestellungen verzeichnet. Im Juli wurde dieses Resultat erneut um weitere 40 Prozent überschritten. Das sind 63 Prozent mehr als im Juni und 93 Prozent über dem Juli 2009.

Das aus dem ungewöhnlich hohen Auftragseingang resultierende Book-to-Bill-Verhältnis beträgt 1,96. Nachdem dieser Wert im Mai bereits bei 1,66 lag, ist dies ein neues Allzeithoch in der fast 20-jährigen Historie in der Ermittlung des Indikators.