ASM auf der productronica 2017 Im Zeichen der Smart Factory

Zur productronica 2017 steht der Messeauftritt von ASM ganz im Zeichen der Smart Factory.
Zur productronica 2017 steht der Messeauftritt von ASM ganz im Zeichen der Smart Factory.

Zur productronica 2017 präsentiert ASM unter dem Motto „SMT Smart Network: Your Check-In to the Smart Factory“ Neuerungen, die einen hohen Automatisierungsgrad und mehr Vernetzung in der SMT-Fertigung ermöglichen sollen.

Dazu bietet ASM an seinem Stand drei unterschiedliche ASM-Fertigungslinien und zusätzliche Expertenstationen. An der „Speed Line“ stellt ASM die Bestückleistung der High-End-Bestückmodule der Siplace-TX-Serie mit dem ASM ProcessExpert und DEK-NeoHorizon-Druckern vor. In der Serie lassen sich der Siplace Speedstar und der seine Bestückmodi wechselnde Siplace-Multistar-Bestückkopf kombinieren. 
An der „Flex Line“ erwartet Besucher die Siplace SX, ebenfalls unterstützt von einem ASM ProcessExpert und DEK NeoHorizon. Der Siplace TwinHead für Sonderbauteile zeigt sich mit einer Neuerung: Anwender können jetzt zwei Bauteile mit einer Diagonalabmessung größer 70,2 mm in einem Abholvorgang aufnehmen. Die dritte Linie am ASM-Stand hat eine Siplace CA im Zentrum und verschiedene Module für die Bereiche Die-Attach, Encapsulation, Singulation und Wafer-Level-Packaging Inspection & Test. Damit will das Unternehmen das wachsende Marksegment Advanced Packaging bedienen. 

Innovationen für jeden SMT-Workflow

»Den einen wahren Weg zur Smart SMT Factory gibt es nicht. Wir haben gelernt: jeder Elektronikfertiger hat einen ganz eigenen Ansatz, ein eigenes Fokusthema, bei dem die Reise beginnt,« sagt Gabriela Reckewerth, Senior Director Global Marketing bei ASM. »Das kann die Automatisierung des Materialflusses sein oder aber die Etablierung einer virtuellen Fertigung, um die Produktion besser planen und den Nutzungsgrad der Produktionslinien steigern zu können. Für diese Workflows hat ASM Innovationen entwickelt.«

Dazu gehört zum Beispiel das DEK Offline Printer Programming. Elektronikfertiger können in ASM Studio Wizard-gestützt das komplette Druckprogramm offline erstellen, das zusätzlich mit den Bestückdaten in der Siplace-Pro-Datenbank gespeichert wird. Während der Offline-Programmierung können Anwender den Drucker weiter nutzen. Außerdem stellt das Unternehmen mit ASM Command Center eine Software vor, die alle „Events“ an der SMT-Linie sammelt und diese an Monitore und mobile oder tragbare Geräte wie VR-Brillen und Smart Watches weitergibt. Außerdem interpretiert die Software die Events, schlägt Maßnahmen vor und lotst den Operator an die genaue Position. Die Arbeiten werden in einer optimierten Reihenfolge gelistet, die die Zahl und Dauer von Linienstopps minimiert. 

Weltweites Expertennetzwerk

Reckewerth erklärt: »Die Smart Factory können Elektronikfertiger nur dann wirklich realisieren, wenn sie gemeinsam mit Partner und Equipmentlieferanten offen zusammenarbeiten können. Vernetzung und Informationsaustausch aller Maschinen in einer SMT-Linie ist dafür ein essenzieller Schritt. Dazu wurde in diesem Jahr der Hermes-Standard ins Leben gerufen. Die Resonanz war riesig. Zur productronica werden weitere namhafte Hersteller dem Konsortium beitreten; die ersten Maschinen werden bereit sein, den Hermes-Standard einzusetzen.« 

ASM-In-House-Show 

Wie in den vergangenen Jahren lädt ASM während der productronica auch in den ASM-Sitz in München ein. Im Münchner SMT Center of Competence stellt das Unternehmen die nächsten Schritte und Innovationen auf der ASM-Roadmap vor und vertieft die Highlight-Themen der productronica mit Live-Demos und Vorträgen.