Henkel/Loctite HighTech-Kleber für die PV-Fertigung

Der neue zweikomponentige Klebstoff von Loctite ermöglicht eine hochfeste Ingot-Verklebung, die sich später schnell und einfach durch Wasser lösen lässt.

Auf der PVSEC zeigt Henkel seine neuen HighTech-Klebstoffe für die PV-Fertigung: darunter der neue zweikomponentige Epoxidharzkleber, der eine hochfeste Ingot-Verklebung sicherstellt, die sich später schnell und einfach durch Wasser lösen lässt.

Waferscheiben schneidet man üblicherweise im Fertigungsprozess schnell und präzise mit einer Drahtsäge aus Ingots aus. Dazu wird der gesamte Ingot mit einer Glasplatte und dem Werkzeugträger verklebt, um einen sicheren Herstellungsprozess zu gewährleisten. Nach Abschluss des Sägevorgangs sind die Waferkanten über den Klebstoff mit dem gläsernen Waferträger verbunden und müssen beim anschließenden Entklebungs-Prozess durch den Einsatz von Essigsäure bei hohen Temperaturen voneinander getrennt werden. Henkel hat unter der Marke Loctite einen neuen zweikomponentigen Epoxidharzklebstoff entwickelt, der sehr schnell aushärtet und eine hochfeste und sichere Verklebung selbst bei extrem schmalen Waferkanten ermöglicht. Die neue Technologie bietet zudem den Vorteil, dass sich der Klebstoff einfach und rückstandslos während des anschließenden Reinigungsprozesses nur mit Wasser bei Temperaturen von ca. 60°C ablösen lässt. Damit wird der bislang problematische Einsatz korrosiver Essigsäure zur Entklebung von Wafer und Glasträger überflüssig: Für Reinigungsanlagen besteht fortan keine Korrosionsgefahr mehr, so dass zukünftig bei deren Herstellung auf kostengünstigere, weniger korrosionsbeständige Materialien zurückgegriffen werden kann. Daneben profitieren die Betreiber durch die Vermeidung von Geruchsbelästigungen am Arbeitsplatz.