Harting Mitronics und Uni Erlangen-Nürnberg Gemeinsame MID-Forschung

Harting Mitronics und die Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) arbeiten ab sofort als strategische Partner beim Thema MID zusammen.

Die strategischen Partner wollen Fertigungsprozesse und die Produktgestaltung im Bereich spritzgegossener Schaltungsträger, der Molded Interconnect Devices (3D-MID), weiterentwickeln. So will der Schweizer Hersteller für MID-Komponenten und -Systeme mit dem Lehrstuhl für Fertigungsautomatisierung und Produktionssystematik (FAPS) der FAU beispielsweise bei der mechanischen Konstruktion, der elektronischen Schaltungsentwicklung oder bei Zuverlässigkeitsuntersuchungen mechatronischer Produkte zusammenarbeiten.

Mit HARTING Mitronics und dem Lehrstuhl FAPS der FAU haben sich zwei Partner gefunden, die in diesem Bereich umfangreiches Know-how besitzen: Das Schweizer Unternehmen zählt zu den Marktführern für die Entwicklung und Herstellung von MID-Komponenten und -Systemen, während das Team um FAPS-Lehrstuhlinhaber Prof. Dr. Jörg Franke zu den führenden Forschungsinstituten auf diesem Gebiet gehört. Neben der Zusammenarbeit bei der mechanischen Konstruktion, der elektronischen Schaltungsentwicklung sowie Zuverlässigkeitsuntersuchungen mechatronischer Produkte liegen weitere Schwerpunkte in der Kooperation auf der rechnergestützten Simulation von Produktfunktionen und Fertigungsprozessen sowie in der labortechnischen Analyse geeigneter Materialien. Weiterhin wollen Harting und die FAU Fertigungsprozesse entwickeln, optimieren und qualifizieren. Auch die Konzeption und Planung neuer Produktionsanlagen steht auf der gemeinsamen Agenda, ebenso wie praktische Tests.

Lehrstuhlinhaber Prof. Dr. Jörg Franke würdigt an der langfristig angelegten Partnerschaft besonders »die neuen Möglichkeiten, die universitäre Forschung auf die aktuellen Anforderungen aus der industriellen Praxis auszurichten, die eigenen Innovationen schnell in die Anwendung zu bringen und den motivierten Studierenden spannende Aufgaben mit Praxisbezug anzubieten.«