Partnerschaft mit Freescale e2v verlängert Lebensdauer von 68k-Mikroprozessoren

e2v wird im Rahmen seiner langjährigen Partnerschaft mit Freescale eine Reihe von 68k-Mikroprozessoren weitere zehn Jahren lang fertigen. Das gab e2V auf der electronica bekannt.

Es handelt sich um die Modelle 68040 mit CQFP- und CPGA-Packages sowie 68302 und 68360, beide in einem CPGA-Gehäuse. Freescale kündigte diese Prozessoren im November 2013 beziehungsweise April 2014 ab (End of Life, EOL). Kunden können die CPUs bei Freescale noch ein Jahr ab dem Datum der Abkündigung ordern.

Dank seiner langjährigen Partnerschaft mit Freescale wird e2v jedoch weiterhin Wafer mit 68302- und 68360-Prozessoren von Freescale beziehen und die entsprechenden Montage- und Testeinrichtungen in Grenoble (Frankreich) bereitstellen. Dadurch werden diese Prozessoren weiterhin in Keramik-Gehäusen verfügbar sein.

Im Lauf des kommenden Jahres (2015) stellt Freescale zudem die Herstellung von Wafern für den TS68040-Mikroprozessor ein. Auch in diesem Fall bietet e2v einen Ausweg: Das Unternehmen wird einen Vorrat an Wafern für Kunden anlegen, die in den kommenden zehn Jahren einen zuverlässigen und gesicherten Zugriff auf Prozessoren dieses Typs benötigen.

"Indem wir die Lebensspanne dieser Produkte um weitere zehn Jahre oder sogar darüber hinaus verlängern, können wir all jenen Kunden eine Lösung bieten, die diese Prozessoren einsetzen und deren Abkündigung sie vor Probleme gestellt hätte", sagt Richard Gibbs, Präsident der High-Reliability Semiconductor Solutions Division von e2v. "Wir werden weiterhin eng mit Freescale zusammenarbeiten und dadurch auch in die Zukunft eine reibungslose Versorgung unserer Kunden mit den benötigten Komponenten sicherstellen."