Obsolescence-Management COG begrüßt 100stes Verbandsmitglied

Mit der HIMA Paul Hildebrandt GmbH + Co KG konnte der Vorstand der COG (Component Obsolescence Group) Deutschland e.V. dieser Tage im Rahmen der COG expo 2013 in Frankenthal das 100ste Verbandsmitglied begrüßen.

HIMA hat sich auf die Entwicklung und Fertigung von sicherheitsgerichteten Automatisierungslösungen spezialisiert, bei denen es auf ein Höchstmaß an Verfügbarkeit ankommt. In den vergangenen 40 Jahren wurden mehr als 33.000 HIMA-Systeme in über 80 Ländern installiert, welche die Anlagen der weltweit größten Unternehmen der Öl- und Gas-, der chemischen, pharmazeutischen und der energieerzeugenden Industrie schützen. Auch in den Bereichen Bahnindustrie, Logistik und Maschinensicherheit zeigen HIMA-Lösungen neue Wege zu mehr Sicherheit auf. „Um die eigenen Prozesse im Rahmen eines Risk Managements kontinuierlich weiter optimieren zu können, sind Unternehmen wie HIMA heutzutage auf ein professionelles Obsolescence Management angewiesen“, erläutert Udo Brestrich, Leiter Einkauf und Materialwirtschaft bei HIMA, den Beitritt zur COG Deutschland.

Wie Brestrich betont, gehe es dabei nicht nur um eine noch effizientere Nutzung der vorhandenen Ressourcen, sondern vor allem auch um die Suche nach Möglichkeiten, wie sich das stetig steigende Kundeninteresse an nachhaltigen Versorgungskonzepten für ihre auf 20 oder 30 Jahre Laufzeit ausgelegten Anlagen bestmöglich erfüllen lasse. „Deshalb haben wir uns bei HIMA entschlossen, anstelle des früher überwiegend reaktiven Umgangs mit der Obsolescence-Problematik ein präventives, proaktives Managementsystem zu etablieren. Die COG unterstützt uns mit wertvollen Kontakten und Informationen bei der Weiterentwicklung unserer eigenen Obsolescence Management-Prozesse. Gleichzeitig freuen wir uns darauf, durch die aktive Mitarbeit in mehreren COG-Arbeitsgruppen und im Austausch mit anderen COG-Mitgliedern unser jahrzehntelanges Einkaufs- und Logistik-Know-how in den Verband einbringen zu können“, so Brestrich.

 „Ein marktführendes Unternehmen wie HIMA auf der COG expo als 100tes COG-Mitglied begrüßen zu dürfen, freut uns natürlich sehr“, so COG-Vorstandsvorsitzender Ulrich Ermel. Laut Ermel verdeutliche die seit Jahren kontinuierlich wachsende Mitgliederzahl des Verbandes und die überaus positive Besucherresonanz auf die COG expo 2013 auch, wie ernst immer mehr Hersteller langlebiger Wirtschaftsgüter und deren Systemlieferanten die intensive Auseinandersetzung mit Ursachen und Folgen von Produktabkündigungen inzwischen nähmen.

Auf der alle zwei Jahre stattfindenden COG expo können sich Interessenten an nur einem Tag detailliert über die ganze Palette reaktiver und aktiver Strategien für den effizienten Umgang mit abgekündigten, manipulierten oder gefälschten elektronischen Komponenten informieren, angefangen von komplexen Bauteile-Datenbanken mit integrierter Abkündigungsprognose über Prognosen des zukünftigen Ersatzteilbedarfs mittels Felddatenanalyse, Zuverlässigkeitsprognosen und dynamischer Bedarfssimulation, Tools und Methoden zur Erkennung gefälschter oder manipulierter Bauteile, internationalem Beschaffungsmanagement und der Nachserienfertigung abgekündigter Bauelemente bis hin zu Komplettlösungen mit Engineering-, Rework- und Electronic Manufacturing-Services.

Genauso wichtig sei für die meisten Besucher der COG expo 2013 wie schon bei den ersten beiden Veranstaltungen dieser Art allerdings der Erfahrungsaustausch mit anderen von der Obsolescence-Problematik betroffenen Industrieunternehmen gewesen, weiß Ermel. „Für erfolgreiches Obsolescence-Management gibt es leider nach wie vor kein allgemein gültiges Patentrezept, nur eine Vielzahl unterschiedlichster Lösungsansätze, die es individuell geschickt miteinander zu verbinden gilt.  Nonprofit-Institutionen wie die COG Deutschland, die von der Obsolescence-Problematik betroffenen Unternehmen eine herstellerunabhängige Dialogplattform bieten, können hierbei entscheidende Hilfestellung leisten.“